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Honduras: US-Justiz wirft Präsident Hernández Verwicklung in Drogenhandel vor

Die US-Justiz wirft Honduras Präsidenten  Juan Hernández vor, in Drogengeschäfte verwickelt gewesen zu sein. Er selbst bestreitet das. 

Die US-Justiz beschuldigt Honduras Präsidenten Juan Orlando Hernández, mit der Drogenmafia zusammenzuarbeiten. Der Vorwurf geht aus einer Klageschrift der Bundesstaatsanwälte in New York gegen einen verhafteten Drogenschmuggler aus Honduras hervor. Demzufolge soll der konservative Staatschef vom mexikanischen Drogenboss Joaquín "El Chapo" Guzmán Bestechungsgelder in Höhe von einer Million Dollar entgegengenommen haben, berichtet die Nachrichtenagentur AP.

Zudem habe Hernández als oberster Befehlshaber die Streitkräfte des Landes angewiesen, Kokain-Labore und Drogenlieferungen  in die USA zu beschützen. Honduras amtierender Präsident habe wörtlich erklärt, er wolle "die Drogen direkt in die Nasen der Gringos schieben und die Vereinigten Staaten mit Kokain fluten", zitiert AP aus dem 46-Seiten-Dokument. Die Anschuldigungen beruhen auf Zeugenaussagen von Devis Rivera Maradiaga, einem Ex-Kartellchef aus Honduras, der in den USA in Haft sitzt.

Der Hauptangeklagte in New York ist Geovanny Fuentes Ramírez. Der Drogenschmuggler war im März 2020 in Miami festgenommen worden. Ihm wird der Verkauf von hunderten Kilogramm Kokain in den USA und die Erteilung von Auftragsmorden vorgeworfen. Honduras Botschaft in den USA wies die Anschuldigungen als "unbegründet" zurück, berichtet die honduranische Tageszeitung "El Heraldo". Über den Nachrichtendienst Twitter verurteilte Präsident Hernández den Vorwurf als "100 Prozent falsch". Es handele sich um "Lügen geständiger Krimineller" mit dem Ziel der "Rache". (bb)

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