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Costa Rica: Startschuss für Wiederaufforstungsprogramm

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Tropenwald in Costa Rica aus der Luft fotografiert. Foto: Francisco Guerrero, CCO1.0

In Costa Rica haben das Umweltministerium und die Stiftung Fundecor ein Abkommen unterzeichnet, das in den nächsten sieben Jahren die Wiederaufforstung von jährlich 200 bis 500 Hektar Land ermöglichen soll. Wie die Tageszeitung "El Pais" am Donnerstag, 3. September 2020 (Ortszeit) berichtet, sollen mit dem Pilotprojekt Erfahrungen gesammelt werden, um langfristig eine Wiederaufforstung von jährlich 5.000 Hektar anzustreben. Das Pilotprojekt soll in Sarapiqui, einem Kanton in der Provinz Heredia im Norden des mittelamerikanischen Land, beginnen.

Costa Rica hatte im 20. Jahrhundert ein Drittel bis die Hälfte seiner Wälder zu Gunsten von Ackerbau und Viehzucht abgeholzt. Inzwischen nimmt der mittelamerikanische Staat eine Vorreiterrolle beim Thema Nachhaltigkeit ein. Etliche Schutzzonen wurden für die Natur- und Arterhaltung eingerichtet; auch wurden ganze Nationalparks wegen eines zu großen Touristenansturms geschlossen.

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