Arbeit um jeden Preis
Viele Tränen stecken in den Textilien aus den Fertigungshallen von Honduras

Ratatatatata. Unermüdlich summen die Nähmaschinen vor sich hin. Ratatatatata. Von morgens acht bis abends um sechs. Kaltes Neonlicht taucht die Fabrikhalle in San Pedro Sula in gleißendes Licht. Jede Arbeiterin hat einen Wäschekorb neben sich stehen, in den sie die fertigen Teile wirft. Eine macht BH-Nähte, die andere die Träger...
mehr dazu
Zimmer ohne Ausgang?
Jugendliche in El Salvador

Laut tuckernd quält sich der mit Menschen und Gepäck vollgestopfte Überlandbus den Anstieg hinauf. 800 Höhenmeter muss er überwinden, um von der Pazifikküste zur Hauptstadt San Salvador zu kommen. Obwohl innen frisch bemalt und mit "Gott- segne-dich!"- Sprüchen verziert, lassen seine schwarzen Abgaswolken keinen Zweifel aufkommen, dass seine Zukunft bereits gestern vorbei war.
mehr dazu
Nur die Bibel und ein Wörterbuch
Ribeirinhos vom Amazonas - Leben im Rhytmus des Wassers

Santa Luzía. Agostina Farías mag die Regenzeit nicht besonders.
"Dann gibt es im Urwald wenig Früchte, die Gewitter erschrecken die Kinder, und die Moskitos plagen uns", erzählt die 57-jährige Brasilianerin aus dem Amazonas-Delta. Das Wetter und die Gezeiten bestimmen den Alltag der "ribeirinhos", der Ufermenschen, wie sie in Brasilien genannt werden.
mehr dazu
Überlebenskunst
"Hecho", das Strassenmagazin aus Buenos Aires, betreibt eine Kunstwerkstatt, in der argentinische Obdachlose Malen und Dichten

Das Schönste an der Kunstwerkstatt ist für Adrián Camacho Martínez nicht etwa die Kunst. "Das Schönste ist die Ruhe hier – und dass man über Dinge sprechen kann."
mehr dazu
Juristischer Kampf erst am Anfang
Staudamm-Projekt Belo Monte in Brasilien

"Das Thema Belo Monte ist noch nicht abgeschlossen!" Kämpferisch zeigte sich der Bischof der Prälatur Xingu, Dom Erwin Kräutler, auf der 48. Vollversammlung der Brasilianischen Bischofskonferenz CNBB in Brasilia. Dort wurde über den Kampf gegen den Belo-Monte-Staudamm am Xingu-Fluss im nördlichen Bundesland Pará beraten. "Die öffentliche Ausschreibung für das Staudamm- Projekt war eine Summe aus Absurditäten, und die und die juristische Schlacht hat gerade erst begonnen", so der aus Öster reich stammende Kräutler, der gleichzeitig Präsident des Indianer- Missionsrates CIMI ist.
mehr dazu