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Virus-Epidemie: In 14 Regionen wurde der Notstand ausgerufen

Der Kampf gegen Dengue und Chikungunya: Pestizide sollen die Mücken, die die Viren übertragen, eindämmen. Symbolbild: Sanofi Pasteur, CC BY-NC-ND 2.0.
Der Kampf gegen Dengue und Chikungunya: Pestizide sollen die Mücken, die die Viren übertragen, eindämmen. Symbolbild: Sanofi Pasteur, CC BY-NC-ND 2.0.

Das peruanische Gesundheitsministerium (Minsa) hat innerhalb von 90 Tagen in 14 Regionen des Landes wegen der Viruserkrankungen Dengue und Chikungunya den Notstand ausgerufen. Wie das Nachrichtenportal Agencias fides berichtet, sollen vor allem die Prävention und die Behandlung von bereits infizierten Patienten im Mittelpunkt stehen. Mitarbeiter des Gesundheitswesens desinfizieren zur Vorbeugung gegen die Verbreitung des Virus deshalb bereits Orte mit stagnierendem Wasser in der Nähe von Wohnungen.

Die meisten Infektionen werden aus Piura im Norden des Landes gemeldet, wo bereits vier Personen starben und von 1131Verdachtsfällen 415 bestätigt wurden. Betroffen ist auch La Libertad mit 290 bestätigten Fällen bei 885 Verdachtsfällen und Lambayeque mit 400 Infektionen und einem Todesfall. Im Verwaltungsbezirk Tumbes wurden 485 Bewohner untersucht und bisher 17 Infektionen bestätigt.

Seit Mitte März warnt das deutsche Auswärtige Amt vor Reisen nach Peru wegen der sich seit Januar 2014 ausbreitenden Chikungunya-Epidemie.

Quelle: (AP) (Fides 21/3/2016), Ministerio de Salud Perú, Symbolbild: Sanofi Pasteur, CC BY-NC-ND 2.0.