Ecuador |

UN-Kinderhilfswerk lobt Erfolge in Bildungspolitik

Francisco Andi ist Lehrer für Kichwa, Sport und Soziallehre am "Colegio bilingual Abya Yala", einem bilingualen Internat für indigene Kinder und Jugendliche nahe bei Lago Agrio, Ecuador. Foto: Adveniat/Steffen
Francisco Andi ist Lehrer für Kichwa, Sport und Soziallehre am "Colegio bilingual Abya Yala", einem bilingualen Internat für indigene Kinder und Jugendliche nahe bei Lago Agrio, Ecuador. Foto: Adveniat/Steffen

Die Ausweitung von Ausgaben und Anstrengungen zur Stärkung des öffentlichen Schulwesens der letzten Jahre habe dazu geführt, dass deutlich mehr Kinder aus armen Familien die Schule besuchen und einen Abschluss erzielen, so eine Presseerklärung von UNICEF Ende letzter Woche anlässlich der Auswertung eines seit 2010 durchgeführten UNICEF-Programms in Zusammenarbeit mit staatlichen Stellen zur Stärkung von Bildungsinklusion.

Bei dem Programm "Instrumentenkasten für inklusive Bildung" handelt es sich um eine Methode, die mittels Hausbesuche bei armen Familien schulfähige Jungen und Mädchen ausfindig macht und sie durch direkte Ansprache der Eltern an einen regelmäßigen Schulbesuch heranführen soll. Hinter dem Ausschluss vom Bildungssystem "verstecken sich andere Verletzungen von Kinderrechten, aus diesem Grund besteht die Notwendigkeit ganzheitlich und sektorenübergreifend zu handeln", beschreibt UNICEF die gelungene Zusammenarbeit von Lokalregierungen, Gesundheitsbehörden, Jugendamt und Meldebehörden.

Der ecuadorianische Staat habe über das Bildungsministerium "wichtige Anstrengungen unternommen, um das Recht auf Bildung der Jungen, Mädchen und Jugendlichen mit der größten Benachteiligung wieder herzustellen". Ecuador sei eines der wenigen Länder in Südamerika, in dem die Chancengleichheit über Bildung gestärkt worden sei, erklärte Xavier Lasso, UNICEF-Vertreter in Quito. Die Quote der Schulbesuche von Kindern und Jugendlichen in Ecuador ist deutlich gestiegen und aktuell mit 92 Prozent in der Grundschulbildung und 69 Prozent bei Abiturabschlüssen im regionalen Vergleich sehr hoch. Besuchen heute offiziellen Angaben zufolge rund 80 Prozent aller Kinder das kostenlose öffentliche Schulsystem waren es 2007 nur 22 Prozent. (bb)

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