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Mehr als zwei Tonnen Kokain in Honduras und Costa Rica abgefangen

Kokain, Mittelamerika, Drogenschmuggel, Honduras, Costa Rica

Kokain- und Marihuanafund in Brasilien (Symbolbild). Foto: cocaína - maconha, PRF ParanáCC BY 4.0, Zuschnitt

Jüngsten Medienberichten zufolge beschlagnahmten die zuständigen Sicherheitsbehörden allein in den letzten Tagen über zwei Tonnen der illegalen Droge. Bei einem Einsatz in Honduras sei ein Drogenflugzeug abgefangen worden, in Costa Rica wurde ein Schnellboot mit dem Rauschgift gestoppt.

Einer Mitteilung der honduranischen Luftwaffe zufolge, war am Montag, 20. Juli 2020 ein "Drogenflugzeug mit Herkunft aus Südamerika" entdeckt worden. Auf einer versteckten Landebahn sei es zwischen Armee und Drogenmafia zu einem Schusswechsel gekommen, berichtete die Tageszeitung "La Prensa" am Folgetag. Die Drogenschmuggler seien geflohen. Ingesamt seien 806 Kilogramm des weißen Pulvers beschlagnahmt und auf eine Militärbasis nahe der Hauptstadt Tegucigalpa transportiert worden.

Bei einem gemeinsamen Einsatz von Anti-Drogeneinheiten aus Costa Rica, Panama, Kolumbien und den USA sind am am Freitag, dem 17. Juli 2020, ingesamt 1.274 Kilogramm Kokain in Einzelpaketen beschlagnahmt worden, informierte zuvor die Tageszeitung "La Nación". In einer ersten Twitter-Meldung der costarikanischen Sicherheitsbehörde war zunächst von über zwei Tonnen die Rede. Ein US-Flugzeug hatte das Drogenschnellboot in Richtung Norden geortet. Die Küstenwache Costa Ricas konnte das Boot stoppen und die Ware im Wert von bis zu 31,8 Millionen US-Dollar sicherstellen. Offiziellen Angaben zufolge sind in 2020 in Costa Rica bisher rund 24 Tonnen Kokain im Wert von 606 Millionen US-Dollar abgefangen worden. (bb)

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