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Kolumbien: Menschenrechtlerin Márquez will Präsidentin werden

Kolumbien, Menschenrechte, Umweltaktivistin, Francia Márquez

Francia Márquez, kolumbianische Menschenrechtlerin und Umweltaktivistin, will in ihrer Heimat als Präsidentschaftskandidatin antreten. Foto: Francia Márquez, GUE/NGL - F70A6326, wikimedia.org, CC BY-SA 2.0, Zuschnitt 

Die kolumbianische Menschenrechts- und Umweltaktivistin Francia Márquez (38) hat ihre Kandidatur für die Präsidentschaft in dem südamerikanischen Land angekündigt. Die Afrokolumbianerin gilt als eine der einflussreichsten und bekanntesten Aktivistinnen des Landes und erhielt für ihr Engagement 2018 den renommierten Goldman-Environmental-Prize, der auch als "Nobelpreis für Umweltschutz" bezeichnet wird.

Sie wolle sich für den Schutz des Lebens und gegen eine systematische und strukturelle Gewalt einsetzen, sagte die aus der Unruheprovinz Cauca stammende Politikerin. In zwei Jahren stehen die nächsten Präsidentschaftswahlen in Kolumbien an.

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