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Indigene gründen Initiative für erdöl- und bergbaufreien Amazonas

25 indigene Völker aus Ecuador und Peru haben eine Initiative für den Erhalt des Amazonas gestartet. 30 Millionen Hektar Wald sollen vor jeglicher Ausbeutung geschützt werden.

Ecuador, Amazonas, Einbaum, Rio Bobonaza

Einbaum auf dem Río Bobonaza im ecuadorianischen Amazonasgebiet. Foto: Adveniat/Achim Pohl

Ziel des Zusammenschlusses ist es, 30 Millionen Hektar tropischen Regenwald vor Erdöl- und Erdgasförderung sowie legalem und illegalen Bergbau zu schützen.
Hinter der Initiative "Cuencas Sagradas" (Heilige Becken) stehen laut lokalen Medienberichten Indigenen-Verbände aus Peru, Ecuador sowie dem gesamten Amazonasgebiet. Die Initiatoren möchten mit ihrer Kampagne die territorialen Rechte der Indigenen schützen, ihre Lebensbedingungen verbessern, die Region - vor allem die Trinkwasserquellen - vor Ausbeutung und Umweltverschmutzung schützen sowie bereits zerstörten Wald regenerieren. Die internationale Gemeinschaft sei aufgerufen, die Kräfte zu bündeln, um weitere Zerstörung in der Zukunft zu vermeiden und den Schutz der Wälder und des Klimas für künftige Generationen zu priorisieren.

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