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Guatemala bereitet sich auf neuen Flüchtlingstreck vor

Honduras, Guatemala und Mexiko führen derzeit Gespräche, um Maßnahmen zu vereinbaren, die illegale Migration unterbinden.

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Venezolanische Migranten in Kolumbien. (Symbolbild): Adveniat/Florian Kopp

Die Behörden in Guatemala bereiten sich auf einen neuen Flüchtlingstreck aus Honduras vor, der in absehbarer Zeit aus dem Nachbarland starten könnte. Aus diesem Anlass hätten sich Vertreter der beiden mittelamerikanischen Länder in dieser Woche getroffen, berichtet das Portal "La Hora". Guatemala wolle zudem in den nächsten Tagen auch Gespräche mit Mexiko aufnehmen. Ziel sei es, eine illegale Migration zu unterbinden und eine legale geordnete Migration zu ermöglichen, sagte ein Sprecher der guatemaltekischen Regierung.

Erst vor einem Monat waren rund 4.000 Migranten aus Honduras in Richtung USA aufgebrochen. Die Karawane war dann aber schon in Guatemala zum Stoppen gebracht worden, weil die Behörden wegen der Corona-Pandemie keine Einwanderung ohne gültige Papiere und Corona-Test duldeten. Der überwiegende Teil der Migranten kehrte nach Honduras zurück oder wurde abgeschoben.
 

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