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22.05.2012

Mexiko

Jährlich über 14.000 Tote durch Luftverschmutzung

Schärfere Reinheitsvorschriften gefordert.

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22.05.2012

Kolumbien

Freihandelsabkommen mit den USA in Kraft getreten

Inmitten von Protesten kolumbianischer Unternehmer, Bauern und Gewerkschaften ist am 15. Mai das bilaterale Freihandelsabkommen mit den USA in Kraft getreten. Demonstrationen gegen das Abkommen an den öffentlichen Universitäten zwangen die Behörden am 15. Mai zur Schließung der Einrichtungen. Zudem kamen bei einem Bombenanschlag auf einen ehemaligen Innen- und Justizministers zwei Leibwächter ums Leben.

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21.05.2012

Mexiko

Drei Generäle der mexikanischen Streitkräfte verhaftet

In Mexiko ist offenbar ein Grossreinemachen der Streitkräfte im Gange. In den vergangenen Tagen wurden ranghohe Offiziere unter dem Verdacht der Verwicklung in den Drogenhandel festgenommen. Sie kommen vorübergehend für 40 Tage in Untersuchungshaft unter dem Vorwurf des Organisierten Verbrechens.

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21.05.2012

El Salvador

Kirche fordert neue Schritte gegen Jugendgewalt

„Jetzt ist die Gesellschaft in der Pflicht“

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21.05.2012

Venezuela

Räumung von Haftanstalt in Hauptstadt

Keine Anzeichen für Polizei-Massaker.

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30.11.2009

Honduras

Wahlen sind Teil der Lösung der Staatskrise in Honduras

Tegucigalpa. Drei Fragen an den Gewinner der Präsidentschaftswahl in Honduras, den Konservativen Porfirio Lobo.

Was ist aus Ihrer Sicht demokratisch korrekt: dass Ihnen im Januar der gestürzte Präsident Manuel Zelaya das Amt übergibt oder Putschpräsident Roberto Micheletti?

Streng genommen ist das nicht mein Problem. Ich bin von der oppositionellen Nationalen Partei, die beiden Streithähne Micheletti und Zelaya gehören der Liberalen Partei an.Beide haben aber ein Kompromisspapier unterzeichnet und darin vereinbart, dass sie sich dem Kongress unterwerfen, der am 2. Dezember über die Wiedereinsetzung von Zelaya beraten wird. Ich werde mich dem Votum des Kongresses beugen.

Einige Länder haben bereits angekündigt, dass sie diese Wahl auf keinen Fall anerkennen werden. Wie werden Sie das handhaben?

Da gibt es ein Missverständnis, denn die Wahlen wurden schon lange vor dem Sturz Zelayas anberaumt, und es handelt sich um einen Prozess, der nicht von der Regierung, sondern vom Wahlgericht und den Parteien organisiert wird. Uns interessiert es sehr, zur internationalen Gemeinschaft wieder gute Beziehungen zu unterhalten und dass die eingefrorene Entwicklungshilfe wieder freigegeben wird. Wir sind schon mit einigen Ländern in Kontakt, wie wir die Situation entspannen können. Letztendlich wird kein Land Honduras die Möglichkeit absprechen können, mittels Wahlen über seine Zukunft zu unterscheiden. Die Wahlen sind nicht Teil des Problems, sondern Teil der Lösung.

Welches werden Ihre ersten Massnahmen sein, wie wollen Sie das polarisierte Land aussöhnen und werden Sie die Verfassung ändern, so wie es Zelaya und seine Anhänger fordern?

Ich will in die Zukunft schauen und nicht mit der Vergangenheit hadern. Im Dezember werde ich mich mit Vertretern aller wichtigen Kräfte des Landes an einen Tisch setzen und einen grossen nationalen Dialog organisieren. Auch mit Zelaya. Dabei wird ein Konsensvorschlag ausgearbeitet, der dann die Grundlage meiner Regierung sein wird. Ich bin der Meinung, dass die Verfassung geändert werden muss, aber das ist nicht prioritär. Wichtiger ist, Honduras wieder in die internationale Gemeinschaft einzugliedern und die Wirtschaftskrise und die Kriminalität zu bekämpfen.

Autorin: Sandra Weiss

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