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03.02.2012

Podcast

Hörpunkt Lateinamerika Folge 41

Folge 41 (03.02.2012): In dieser Folge tauchen wir ein, in einen der schmutzigsten Flüsse Argentiniens. Wir haben als Buchtipp "Kuba fürs Handgepäck", haben mit dem Direktor der Jesuitischen Universität über das Bildungssystem in Chile gesprochen und stellen Ihnen den Film "La Yuma" vor.

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03.02.2012

Brasilien

Minister für Städte zurückgetreten

Medien veröffentlichten Berichte über Korruption.

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03.02.2012

Kolumbien

Bogotá soll entwaffnet werden

Bogotás neuer Bürgermeister Gustavo Petro will zum Auftakt seiner Amtszeit ein Zeichen setzen. Ab sofort ist Zivilisten das Tragen von Waffen für drei Monate verboten. Mit der Aktion soll unter anderem der Waffengebrauch aus dem Affekt verhindert werden. Gewalt ist eines der Hauptprobleme der Neun-Millionen-Metropole.

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03.02.2012

Kolumbien

Guerilla steigt ins Fleischgeschäft ein

Metzgereien klagen über Dumping-Preise.

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02.02.2012

Argentinien

Regen lässt Bauern aufatmen

Folgen der Dürre gemindert.

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08.12.2009

Weltweit

Ureinwohner-Delegation beim Klimagipfel

Logo der Klimawandelkonferenz in Dänemark / www.cop15.dk

Göttingen. Eine Delegation von 30 Ureinwohnern aus aller Welt vertritt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) beim UN-Klimagipfel in Kopenhagen. Die Teilnehmer beschäftigen sich seit Jahren mit Umweltfragen und haben in Berlin bereits ihre Forderungen vorgestellt, teilte die GfbV am Montag mit.

Die drei Sprecher von Ureinwohnergemeinschaften aus der Amazonasregion, dem Pantanal und Südbrasilien wollen in Gesprächen mit deutschen Parlamentariern auf Zusammenhänge zwischen indigenen Landrechten und Klimaschutz aufmerksam machen und um Unterstützung bitten. Denn durch das von der Regierung Lula da Silva propagierte Programm zur Wachstumsbeschleunigung (PAC - Programa do Aceleração do Crescimento) ist ihr Überleben gefährdet.

Mehr als 150 Millionen Ureinwohner weltweit leiden nach Angaben von Menschenrechtlern bereits jetzt unter den Folgen des Klimawandels. Den indigenen Völkern machen nicht nur extreme Wetterlagen, sondern auch ein zunehmender wirtschaftlicher Druck von außen zu schaffen. So drohe den indigenen Völkern in der Arktis und Subarktis die Kontrolle über das traditionell ihnen zustehende Land zu entgleiten, weil dort der Abbau von Rohstoffen immer lukrativer werde, sagte die BfbV. In vielen Ländern drängten Bergbau- und Energiekonzerne oft mit Billigung der jeweiligen Regierungen Ureinwohner dazu, Land zu verkaufen oder langfristig Nutzungsrechte abzutreten. Damit schürten sie Konflikte innerhalb der betroffenen Gemeinschaften, so GfbV-Referent Ulrich Delius. "Der Klimawandel tötet indirekt nicht nur den Gemeinschaftssinn indigener Völker, sondern zerstört Grundlagen ihrer Kultur und Identität."

Lesen Sie unten die Denkschrift gegen die Auswirkungen der PAC-Entwicklungsprojekte in indigenem Territorium.

Text: kna, jam

Weitere Informationen

Artikulation der Indigenen Völker Brasiliens
Denkschrift gegen die Auswirkungen der PAC-Entwicklungsprojekte in indigenem Territorium
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