Die Regierung hat eine Steuerreform beschlossen, von der auch die Bildung profitieren soll. Doch die Studenten und Schüler sind nicht einverstanden. Am Mittwoch gingen in Chile wieder mehr als 100.000 Menschen auf die Straße. Derweil erklärt Bildungsminister Beyer, eine kostenlose Ausbildung sei „ungerecht“.
Studie: Staat für die meisten Fälle von Folter verantwortlich
Obwohl in den vergangenen Jahren weniger Fälle von Folter registriert worden sind, bleibt ihre Zahl doch erschreckend hoch. Folterungen fänden nahezu in allen Regionen des Landes statt. Zu diesem Ergebnis kommt das Kolumbianischen Bündnis gegen Folter (Coalición Colombiana Contra la Tortura – CCCT), das Anfang der Woche die „Alternative Information zur Folter, unmenschliche und erniedrigende Behandlungen in Kolumbien 2003-2009“ veröffentlicht hat. Diese Information möchte in Folge einer staatlichen Untersuchung, gefördert durch das Komitee gegen Folter (CAT), eine alternative Analyse zum Umgang mit Folter in Kolumbien geben.
Zwischen Juli 2003 und Juni 2008 seien, so die CCCT, mindestens 899 Menschen gefoltert worden. 502 seien in Folge der Folter gestorben. In 92,6 Prozent der Fälle sei der Staat für die Folterungen verantwortlich zu machen. Bei mehr als der Hälfte der Fälle, hätten staatliche Vertreter selbst gefoltert, in 42 Prozent der Fälle hätten sie von Paramilitärs ausgeübten Folterungen toleriert oder indirekt unterstützt.
Quelle und weitere Informationen (auf Spanisch): adital
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