Folge 41 (03.02.2012): In dieser Folge tauchen wir ein, in einen der schmutzigsten Flüsse Argentiniens. Wir haben als Buchtipp "Kuba fürs Handgepäck", haben mit dem Direktor der Jesuitischen Universität über das Bildungssystem in Chile gesprochen und stellen Ihnen den Film "La Yuma" vor.
Bogotás neuer Bürgermeister Gustavo Petro will zum Auftakt seiner Amtszeit ein Zeichen setzen. Ab sofort ist Zivilisten das Tragen von Waffen für drei Monate verboten. Mit der Aktion soll unter anderem der Waffengebrauch aus dem Affekt verhindert werden. Gewalt ist eines der Hauptprobleme der Neun-Millionen-Metropole.
Auf dem Fluss Madre de Dios / Matthew Armstrong, flickr
Die amerikanische Ölfirma Hunt Oil Company hat von der Regierung die Erlaubnis bekommen, ihre Geschäfte in Peru zu betreiben. Sie sollen dies in einer Region im Osten des Landes in der Nähe der Grenze zu Brasilien und Bolivien tun. Dort sind mehrere Nationalparks und Reservate. Insbesondere die Bewohner des Reservats Amarakaeri wären von den negativen Konsequenezn für die Umwelt betroffen, so wie es in vielen anderen Teilen Lateinamerikas bereits der Fall ist. Die in der Region Madre de Dios tätige Organisation Federación Agraria del Madre de Dios (FADEMAD) hat daher im letzten Jahr den Plänen der Hunt Oil Company den Kampf angesagt. Sie fordern die Regierung dazu auf die Natur zu schützen, so wie es bei der Gründung des Reservates im Jahre 2002 geplant war. Außerdem verurteilt die Initiative die Kompromisse und Eingeständnisse der Politiker zu Gunsten von Hunt Oil Company.
Lesen Sie unter diesem Artikel die Forderungen von FADEMAD.