Inmitten von Protesten kolumbianischer Unternehmer, Bauern und Gewerkschaften ist am 15. Mai das bilaterale Freihandelsabkommen mit den USA in Kraft getreten. Demonstrationen gegen das Abkommen an den öffentlichen Universitäten zwangen die Behörden am 15. Mai zur Schließung der Einrichtungen. Zudem kamen bei einem Bombenanschlag auf einen ehemaligen Innen- und Justizministers zwei Leibwächter ums Leben.
In Mexiko ist offenbar ein Grossreinemachen der Streitkräfte im Gange. In den vergangenen Tagen wurden ranghohe Offiziere unter dem Verdacht der Verwicklung in den Drogenhandel festgenommen. Sie kommen vorübergehend für 40 Tage in Untersuchungshaft unter dem Vorwurf des Organisierten Verbrechens.
Mutige Frauen kämpften gegen die Eroberung ihres Landes.
Am 12. Oktober 1492 betrat Christopher Kolumbus zum ersten Mal amerikanischen Boden. Viele Länder Amerikas und Spanien feiern den 12. Oktober, allerdings unterscheiden sich die Sichtweisen auf diesen Feiertag. Spanien feiert den Día de la Hispanidad, die USA den Columbus Day, in Argentinien, Ecuador, Kolumbien und Mexiko wird er als Día de la Raza begangen, Chile hat den Feiertag vor fast zehn Jahren in Día del Descubrimiento de Dos Mundos umbenannt und in Venezuela ist der 12. Oktober der Día de la Resistencia Indígena.
Die Diskussion um die Worte Entdeckung und Eroberung im Zusammenhang mit den Reisen Kolumbus ist weiterhin aktuell. Carmen Hernández hat zu diesem Thema und speziell zu der Rolle der Frauen einen Kommentar verfasst, den Sie hier auf Spanisch lesen können: