Die Regierung hat eine Steuerreform beschlossen, von der auch die Bildung profitieren soll. Doch die Studenten und Schüler sind nicht einverstanden. Am Mittwoch gingen in Chile wieder mehr als 100.000 Menschen auf die Straße. Derweil erklärt Bildungsminister Beyer, eine kostenlose Ausbildung sei „ungerecht“.
Verschiedene Frauen- und Friedensgruppierungen verurteilen Diskrimierung, Einschüchterung und Gewalt.
San Cristóbal. Frauen- und Friedensgruppierungen haben ein Schreiben verfasst, in dem sie fordern, dass die vom Militär ausgehende Gewalt im eigenen Land aufhören müsse. Menschenrechtsverletzungen hätten zugenommen, seit der fortschreitenden Militarisierung Lateinamerikas, heißt es in dem Text, der Anfang Oktober auf dem Forum zur Zukunft der Frauen angesichts der Militarisierung (Foro Perspectivas de las Mujeres ante la Militarizacíon) entstanden ist.
Die Organisationen verurteilen insbesondere die Verbrechen gegen Frauen und kritisieren die Amnestie für Militärangehörige. Sie fordern, dass Bürgerrechtler sich frei für ihre Mitmenschen einsetzten können sollten und das die Diskriminierung gegen jegliche Randgruppen der Bevölkerung ein Ende haben müsse.
Am 25. November möchten die Gruppen eine große Aktion zum Thema "Nein zur Militarisierung" durchführen.