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22.05.2012

Mexiko

Jährlich über 14.000 Tote durch Luftverschmutzung

Schärfere Reinheitsvorschriften gefordert.

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22.05.2012

Kolumbien

Freihandelsabkommen mit den USA in Kraft getreten

Inmitten von Protesten kolumbianischer Unternehmer, Bauern und Gewerkschaften ist am 15. Mai das bilaterale Freihandelsabkommen mit den USA in Kraft getreten. Demonstrationen gegen das Abkommen an den öffentlichen Universitäten zwangen die Behörden am 15. Mai zur Schließung der Einrichtungen. Zudem kamen bei einem Bombenanschlag auf einen ehemaligen Innen- und Justizministers zwei Leibwächter ums Leben.

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21.05.2012

Mexiko

Drei Generäle der mexikanischen Streitkräfte verhaftet

In Mexiko ist offenbar ein Grossreinemachen der Streitkräfte im Gange. In den vergangenen Tagen wurden ranghohe Offiziere unter dem Verdacht der Verwicklung in den Drogenhandel festgenommen. Sie kommen vorübergehend für 40 Tage in Untersuchungshaft unter dem Vorwurf des Organisierten Verbrechens.

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21.05.2012

El Salvador

Kirche fordert neue Schritte gegen Jugendgewalt

„Jetzt ist die Gesellschaft in der Pflicht“

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21.05.2012

Venezuela

Räumung von Haftanstalt in Hauptstadt

Keine Anzeichen für Polizei-Massaker.

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02.06.2010

Ecuador

Indigenendachverband CONAIE soll Zentrale in Quito verlassen

Die Koordinationsstelle indigener Organisationen der Andenregion CAOI forderte am 1. Juni in Quito dazu auf, den Dachverband indigener Völker in Ecuador CONAIE bei seinem Widerstand gegen den Rauswurf aus dem Gebäude seiner Zentrale zu unterstützen.

Die Regierung Correa hat beschlossen, dass der Dachverband CONAIE den gegenwärtigen Sitz der Zentrale in der Hauptstadt verlassen müsse. Der Staatssekretär für die Völker Ecuadors, Orlando Pérez, erklärte die Räumung des Gebäudes für notwendig. Es werde künftig verschiedenen indigenen und bäuerlichen Organisationen als Sitz dienen. Als erneuten „Angriff auf die erkämpften Rechte, den wir nicht einfach so hinnehmen können“, bezeichnete die andine Koordinationsstelle CAOI dieses Vorgehen.

Laut Angaben der CAOI wurde das Gebäude im Jahr 1988 vom Sozialminister der Regierung Rodrigo Borja an den Dachverband CONAIE übergeben. Damals hatte es die ersten großen indigenen Manifestationen in Ecuador gegeben. Der unilaterale und kostenlose Leihvertrag hatte eine Laufzeit von 99 Jahren gehabt.

Die CAOI hält die offizielle Begründung für den Rauswurf des Dachverbandes für vorgeschoben und führt in ihrer Stellungnahme an, dass es der Regierung darum gehe, dem Dachverband CONAIE die Legitimität als Gesamtverband zu entziehen. Die CONAIE vertritt drei regionale Indigenenverbände aus der Amazonasregion, der Küstenregion und der Region der Kichwa.

Für den Sprecher des Kichwa-Verbandes (Ecuarunari), Ascencio Farinango, handelt es sich eher um eine politische als um eine administrative Angelegenheit. „Die Situation zeigt eine Regierung, die lediglich vorgibt, die Forderungen der Zivilgesellschaft zu erfüllen“. Auch seiner Meinung nach sei die Begründung der Regierung vorgeschoben und ein Versuch, das gemeinsame Agieren der CONAIE mit anderen indigenen und bäuerlichen Organisationen zu verhindern. Die Organisationen waren erst im vergangenen Mai als breites Bündnis gegen Regierungsvorhaben wie die geplanten Wassergesetze aufgetreten.

Seitdem die CONAIE im vergangenen Herbst nach Konflikten um diese Gesetzesvorhaben die Zusammenarbeit mit dem seit 2007 amtierenden Präsidenten Rafael Correa aufgekündigt hatte, schwelt ein Konflikt zwischen Regierung und Indigenenverbänden. Der Präsident hatte dem Dachverband CONAIE anschließend die Kontrolle über die bilinguale Ausbildung im Land entzogen und führende Vertreter des Verbandes der Korruption beschuldigt. CONAIE begeht in dieser Woche sein 20. Jubiläum.

Weitere Informationen

Internetseite der CONAIE
www.conaie.org
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