Folge 41 (03.02.2012): In dieser Folge tauchen wir ein, in einen der schmutzigsten Flüsse Argentiniens. Wir haben als Buchtipp "Kuba fürs Handgepäck", haben mit dem Direktor der Jesuitischen Universität über das Bildungssystem in Chile gesprochen und stellen Ihnen den Film "La Yuma" vor.
Bogotás neuer Bürgermeister Gustavo Petro will zum Auftakt seiner Amtszeit ein Zeichen setzen. Ab sofort ist Zivilisten das Tragen von Waffen für drei Monate verboten. Mit der Aktion soll unter anderem der Waffengebrauch aus dem Affekt verhindert werden. Gewalt ist eines der Hauptprobleme der Neun-Millionen-Metropole.
Interview mit Manuel Dalfiu über die Situation der Mapuche.
Die Organisation Meli wixan mapu (Die vier Punkte der Erde) setzt sich unter anderem für die "Stadtmapuche" ein. Mehr als die Hälfte der Mapuche leben mittlerweile in Städten. Viele von ihnen wurden aus ihrer Heimat vertreiben, weil die Regierung ihnen das Land abgenommen hat. Die übrig gebliebenen Gemeinschaften würden von der Polizei psychisch und physisch misshandelt, erzählt Manuel Dalfiu, Sprecher der Meli wixan mapu. Sie möchten autonom über ihr Land und ihre Gesellschaft entscheiden, sind damit aber der Regierung ein Dorn im Auge.
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