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07.02.2012

Mexiko

Fälschungssichere Tickets für Papstbesuch

300.000 Tickets gedruckt.

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07.02.2012

Bolivien

Volksbefragung im Naturpark

US-Studie kritisiert Straßenbau-Gegner.

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07.02.2012

Mexiko

Vázquez Mota ist Kandidatin der PAN

Sie will erstes weibliches Staatsoberhaupt werden.

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07.02.2012

Argentinien

Kommission für Indigenenpastoral begrüßt Proteste

Tagebergbau nicht einzige Entwicklungsform.

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07.02.2012

Brasilien

Polizeistreik stürzt Bahia ins Chaos

Brasiliens nordöstlicher Bundesstaat Bahia befindet sich derzeit im Ausnahmezustand. Seit einer Woche streiken Teile der für die öffentliche Sicherheit zuständigen Landespolizei "Policia Militar". Sie fordern massive Lohnerhöhungen und Vergünstigungen. Um die öffentliche Ordnung zu gewährleisten, wurden von der Bundesregierung alleine in die Landeshauptstadt Salvador bisher gut 3.000 Elitesoldaten entsendet. Dort könnte es zu einem blutigen Showdown mit Polizisten kommen, die sich im Parlamentsgebäude verschanzt haben.

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25.03.2010

Brasilien

Forum für gerechtere Städte

Vom 22. bis 26. März findet in Rio de Janeiro das erste sozial-städtische Forum (Forum Social Urbano) statt. Mitglieder von sozialen Bewegungen und Organisationen haben dieses Forum gemeinsam organisiert, um über die Probleme in Städten zu diskutieren und hervorzuheben, wie wichtig eine Beteiligung der Bevölkerung an Veränderungsprozessen ist. 10.000 Teilnehmer werden zu den verschiedenen Aktionen wie Diskussionen, Konferenzen mit Experten, Workshops und kulturellen Aktivitäten erwartet.

Regina Ferreira, geschäftsführende Sekretärin des Nationalen Forums der Stadtreform und Mitglied der NGO Fase-Rio, empfindet dieses Forum als einen großen Schritt der Zivilgesellschaft. So könnten die sozialen Bewegungen endlich ihre Kompetenzen einbringen: „Im sozial-städtischen Forum werden Themen wie die Mega-Events diskutiert, die große Investitionen bekommen, Veränderungen bewirken und oftmals nicht bei den Menschen ankommen, die keinen Zugang zur Stadt haben. Im Fall von Rio de Janeiro haben wir die Fußball-Weltmeisterschaft und die Olympiade. Die Zivilgesellschaft hat bewiesen, dass sie zur Organisation fähig ist und will die Stadt nun mit der Regierung gemeinsam konstruieren.“

Während der fünftägigen Konferenz stehen vier thematische Bereiche im Vordergrund: Kriminalität aus Armut und Gewalt in Städten (mit der „Kampagne für das Ende des Kriegs in der Peripherie“); Mega-Events und Globalisierung der Städte; Sozio-Umweltkonflikte und Umweltgerechtigkeit sowie große Projekte in der Stadt und in Hafengebieten.

Parallel zu diesem Forum findet ein weiteres in Rio de Janeiro statt: das fünfte welt-städtische Forum der UN-Habitat. Ferreira hält einen Dialog zwischen den beiden Foren für wichtig: „Das, was die Organisationen der Zivilgesellschaft mit der Realisierung des sozial-städtischen Forums vorschlagen, ist Gleichheit, Teilnahme, Intervention und Veränderungen auf Stadtrechte hin. Im Fall des welt-städtischen Forums werden die Entscheidungen von den Regierungen und Arbeitgeber getroffen. Das sozial-städtische Forum sendet die Botschaft, dass auch die Bevölkerung intervenieren und mit entscheiden will.“

Weitere Informationen

Blog über das Forum
Forum Social Urbano
Einladung zum Forum im spanischen Original
Movimientos sociales y organizaciones de Rio de Janeiro invitan
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