Folge 41 (03.02.2012): In dieser Folge tauchen wir ein, in einen der schmutzigsten Flüsse Argentiniens. Wir haben als Buchtipp "Kuba fürs Handgepäck", haben mit dem Direktor der Jesuitischen Universität über das Bildungssystem in Chile gesprochen und stellen Ihnen den Film "La Yuma" vor.
Bogotás neuer Bürgermeister Gustavo Petro will zum Auftakt seiner Amtszeit ein Zeichen setzen. Ab sofort ist Zivilisten das Tragen von Waffen für drei Monate verboten. Mit der Aktion soll unter anderem der Waffengebrauch aus dem Affekt verhindert werden. Gewalt ist eines der Hauptprobleme der Neun-Millionen-Metropole.
Aufruf zu einer „Asemblea mundial de los habitantes“ in 2011.
Eine weltweite Versammlung aller Bewohner soll laut dem Internationalen Stadtbewohnerverband (International Alliance of Inhabitants - IAI) Antwort auf die negativen Folgen der neoliberalen Globalisierung geben. Ziel der Versammlung sei es, eine „Vía Urbana“ zu erarbeiten, sodass nicht nur gelte „eine andere Welt ist möglich“, sondern auch ganz konkret: „andere Städte sind möglich“.
Der auf Ausgrenzung und Ungleichheit basierende Neoliberalismus habe nach Ansicht des IAI in den vergangenen Jahren zu miserablen Lebensbedingungen und steigender Obdachlosigkeit geführt. Gleichzeitig sind viele neue Initiativen, Organisationen und Netzwerke entstanden, die darum bemüht sind, den betroffenen Menschen zu helfen. Die Bewegungen sind verschieden in Ursprung und kulturellem Kontext, haben jedoch alle den gleichen Wunsch: eine andere Welt zu gestalten.
Die „Asemblea mundial de los habitantes“ 2011 möchte diese urbanen, sozialen Bewegungen vernetzen und ihnen eine Plattform bieten, miteinander auszutauschen und zu kooperieren. Der IAI ruft im Internet dazu auf, den Appell zur Versammlung mit einer Unterschrift zu unterstützen.