Oscar Romero wird in El Salvador als heiliger Verehrt

Sie tragen die Fahnen ihrer Pfarreien und Gruppen, die Männer bringen Statuen ihrer Pfarrpatrone. Die Frauen tragen Blüten der Izote, der Nationalblume El Salvadors. Und die meisten haben irgendwo, auf ihrem T-Shirt, als Anhänger, auf einem Plakat, ein Bild von Oscar Arnulfo Romero Galdámez dabei.
mehr dazuOrte des Gedenkens und der Erinnerung: Auf den Spuren von Erzbischof Oscar Romero

Petrolina Garcia (76) sitzt vor dem Haus auf einer kleinen Bank, schaut auf den Marktplatz von Ciudad Barrios und sieht zu, wie der Tag erwacht. In der Ferne ragt ein Vulkankegel in die Höhe. Der letzte Nebel steigt zwischen den Bäumen auf, unten im Dickicht wachsen Kaffeepflanzen.
mehr dazuWeihbischof Gregorio Rosa Chávez erinnert sich an seinen Freund und Wegbegleiter Oscar Romero

Monseñor Chávez, Sie haben Oscar Romero 1965 kennen gelernt, noch bevor er Bischof wurde. Sie waren sein Wegbegleiter und ein persönlicher Freund. Was ist Ihre intensivste Erinnerung an ihn?
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Es war vor 500 Jahren, an einem Adventssonntag des Jahres 1511, als in der spanischen Kolonie Santo Domingo (heute sind das die Staaten Dominikanische Republik und Haiti) der Dominikaner Antonio de Montesinos OP (1470 – 1530) aufstand und von der Kanzel eine Predigt heiligen Zorns über seine Landsleute niedergehen ließ, eine bis dahin unerhört scharfe, bittere Anklage gegen die Versklavung der »Indios«.
mehr dazuSein Freund und Wegbegleiter Jon Sobrino über Romero

Die »Bekehrung« Monseñor Romeros war etwas Wirkliches, nicht eine Sache der bloßen guten Absicht, und sie war grundlegend für die Geschichte der salvadorianischen Kirche. Wir müssen uns mit der unsrigen Geschichte auseinandersetzen, was ebenfalls nicht bei bloß guten Absichten bleiben darf.
mehr dazuInterview mit Jon Sobrino

Der Jesuit Jon Sobrino begleitete Erzbischof Oscar Romero in seinen letzten drei Lebensjahren. Im Interview schildert der 71-jährige Spanier, der an der Katholischen Universität UCA in San Salvador lehrt und als einer der bedeutendsten Vertreter der Befreiungstheologie gilt, seine Erinnerungen an einen außergewöhnlichen Mann.
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»Wir glauben an Jesus, der zu uns kam, um uns Leben in Fülle zu bringen, und wir glauben an einen lebendigen Gott, der den Menschen Leben gibt und will, dass sie wirklich leben. Diese grundlegenden Glaubenswahrheiten werden zu wirklich unumstößlichen Wahrheiten, wenn sich die Kirche in das Zentrum von Leben und Tod ihres Volkes begibt.
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Wenn eine Schulklasse oder eine andere Besuchergruppe in der Adveniat- Geschäftsstelle in Essen zu Gast ist, dann ist es stets der Oscar-Romero- Raum, wo Adveniat-Mitarbeiter sie begrüßen und ihnen die Aufgabe und die Arbeit des Hilfswerkes vorstellen.
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