20.04.2017

Amazonas, Südamerika

RAISG: Neues Projekt zur Dokumentation indigener Territorien

Foto: Screenshot/amazoniasocioambiental.org

Das Informationsnetzwerk der Amazonasregion zur kartenbasierten sozioökonomischen Entwicklung (RAISG) hat am Mittwoch, 19. April 2017, ihr aktuellstes Onlineprojekt vorgestellt. Auf der Internetseite der Organisation sind von nun an Karten verfügbar, die die Entwicklung indigener Territorien in den letzten Jahren darstellen. Eine weitere Rubrik ist die Aufzeichnung der Verteilung von Gebieten, die zu Nationalparks oder Schutzgebieten erklärt wurden.

Die einzelnen Karten stellen sowohl die Amazonasregion als Ganzes als auch die Situation in den Ländern Bolivien, Ecuador, Brasilien, Peru, Venezuela und Kolumbien dar. Das Ziel des Projektes ist es, "einen wertvollen Beitrag zur Kenntnis und dem Management von Naturschutzgebieten sowie zur Sicherung der indigenen Territorien zu leisten, die mehr als 45 Prozent des Amazonasgebietes ausmachen und somit ebenfalls eine wichtige Rolle für das komplette Ökosystem spielen" , hieß es in einer Mitteilung des RAISG.

Das Netzwerk besteht aus unterschiedlichen Nichtregierungsorganisationen der sechs Amazonasstaaten und bildet somit eine Schnittstelle für die Vernetzung und den Austausch von Information. Ziel sei es, das Gebiet mit dem Spitznamen "Lunge der Welt" langfristig zu schützen. Um dies zu verwirklichen, stellt RAISG hauptsächlich Information über ausgewählte sozioökonomische Trends zur Verfügung, die auf der Auswertung Geographischer Informationssysteme basieren. (aj)

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