04.02.2014

Chile, Mapuche

Menschenrechtler fordern Sofortmaßnahmen von Bachelet

Mapuche-Kinder in der Grundschule von Temuco, Chile. Foto: Adveniat/Escher.

Eine Gruppe von Menschenrechtsorganisationen in Chile hat die neugewählte Präsidentin Michelle Bachelet aufgefordert, gleich zu Beginn ihrer Amtszeit im März einen Katalog von Sofortmaßnahmen zu ergreifen, die den Schutz der Ureinwohner in dem südamerikanischen Land garantiert. Die Freilassung von politischen Mapuche-Gefangenen und ihrer Kameraden, der Schutz der köperlichen Unversehrtheit von Kindern und der Aufbau eines dauerhaften Dialogs zwischen dem Staat und Repräsentanten verschiedener Mapuche-Kommunen sind die Kernforderungen des von Wissenschaftlern, Künstlern und Menschenrechtlern unterzeichneten Aufrufs.

Am 11. März wird Bachelet das höchste Staatsamt in Chile von dem konservativen Präsidenten Sebastian Pinera übernehmen. Pinera als auch Bachelet hatten in ihrer ersten Amtszeit (2006 bis 2010) keine wesentlichen Fortschritte im Konflikt mit den Mapuche erzielen können.

Quelle: KNA

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