17.03.2017

Friedensprozess, Kolumbien, Kuba

1.000 Medizin-Stipendien für den Friedensprozess

Kuba vergibt 1.000 Stipendien für Kolumbianer, um den Frieden zu fördern. Ehemalige Farc-Rebellen sollen davon besonders profitieren. Foto: Adveniat/Pohl.

Kuba will den Friedensprozess in Kolumbien mit insgesamt 1.000 Medizinstipendien unterstützen. Dabei soll die Hälfte der Plätze für ehemalige Mitglieder der Rebellenorganisation Farc reserviert werden. Das teilte Kubas Botschafter in Kolumbien, Jose Luis Ponce Caraballo, in einem Schreiben an den Verhandlungschef der Farc-Guerilla, Iván Márquez, mit. Pro Jahr sollen 100 Plätze vergeben werden, bis die Zahl 1.000 erreicht ist.

Die Stipendien sollen als "Beitrag zur Festigung des Friedensvertrags von Havanna und Regelung des Postkonflikts in Kolumbien dienen", wird der Brief des kubanischen Botschafters von "El Nuevo Diario" am Donnerstag, 16. März 2017, zitiert.

In Kuba fanden die Friedensverhandlungen zwischen der Regierung von Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos und der marxistischen Guerillabewegung Farc statt.

Quelle: KNA, lz.

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