Die Regierung hat eine Steuerreform beschlossen, von der auch die Bildung profitieren soll. Doch die Studenten und Schüler sind nicht einverstanden. Am Mittwoch gingen in Chile wieder mehr als 100.000 Menschen auf die Straße. Derweil erklärt Bildungsminister Beyer, eine kostenlose Ausbildung sei „ungerecht“.
Ein für den 14. Mai anberaumtes Treffen zwischen Behördenvertretern, der Gemeinde Pucacuro und Vertretern der Firma Pluspetrol im Amazonasgebiet hat nicht stattgefunden, meldet die Agentur Servindi. Die Achuar müssen also weiter darauf warten, dass die Verschmutzung des WasserreservoirsAtiliano ernsthaft untersucht wird. 2006 stellten Gesundheitsbehörden bei den Bewohnern erhöhte Blei- und Kadmiumwerte im Blut fest.
An diesem Mittwoch führt Brasiliens Staatspräsidentin Dilma Rousseff die sieben Mitglieder der Wahrheitskommission offiziell ins Amt ein. Damit beginnt eine auf zwei Jahre angelegte Aufarbeitung von Menschenrechtsverbrechen aus der Zeit zwischen 1946 und 1988. Für ihre ausgewogene Kandidatenauswahl erntete Rousseff durchweg Lob.
Der Rektor der katholischen Universität in Lima bittet den Vatikan um neuen Verhandlungspartner im Konflikt. Eine gütliche Einigung ist vorerst nicht in Sicht. Nachdem der Streit um eine Statutenänderung der Universität beigelegt schien, geht es jetzt um die Liegenschaften.
Die Versuchung ist groß. Die Feinunze Gold wird heute an der Börse mit rund 1.580 US-Dollar gehandelt. Da fällt auch für Goldschürfer im Amazonasgebiet mehr ab, als wenn sie versuchen würden, Früchte zu vermarkten. Verseuchte Flüsse und Böden stören diejenigen nicht, die dem Goldrausch hinterherhecheln. Welche Chancen haben landwirtschaftliche Alternativen? Streiflichter einer Diskussion.
Offenbar zweiter Überlebender des Massakers Tamaulipas
Während der bislang als einzig Überlebender des Massakers im mexikanischen Tamaulipas geltende Ecuadorianer Freddy Pomadilla nach Medienberichten in seiner Heimat Morddrohungen erhält, melden mexikanische Zeitungen am Donnerstag, dass es offenbar einen zweiten Überlebenden gibt. Dabei soll es sich um einen honduranischen Staatsbürger handeln. Die Identität des Überlebenden wird von den mexikanischen Behörden aus Sicherheitgründen geheim gehalten. Der oder die Überlebende konnte offenbar wichtige Zeugenaussagen machen. Die honduranische Regierung wirft dem ecuadorianischen Präsidenten Rafael Correa vor, die Information der Presse zugespielt zu haben. Honduras Außenminister Mario Canahuati erklärte: "Wir beklagen diese Unverantwortlichkeit. Ein hoher Verantwortungsträger muss wissen, wann er welche Nachrichten nach draußen gibt und wann seine Worte andere Leben in Gefahr bringen können." Bei dem Massaker an Migranten aus Lateinamerika waren in Tamaulipas 72 Menschen ermordet worden. Für die Tat wird die Drogenmafia verantwortlich gemacht. (tk)
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