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18.05.2012

Chile

Nicht einverstanden – 100.000 Studenten protestieren

Die Regierung hat eine Steuerreform beschlossen, von der auch die Bildung profitieren soll. Doch die Studenten und Schüler sind nicht einverstanden. Am Mittwoch gingen in Chile wieder mehr als 100.000 Menschen auf die Straße. Derweil erklärt Bildungsminister Beyer, eine kostenlose Ausbildung sei „ungerecht“.

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16.05.2012

Peru

Lote 8: Verseuchtes Wasser, Pucacuro und Pluspetrol

Ein für den 14. Mai anberaumtes Treffen zwischen Behördenvertretern, der Gemeinde Pucacuro und Vertretern der Firma Pluspetrol im Amazonasgebiet hat nicht stattgefunden, meldet die Agentur Servindi. Die Achuar müssen also weiter darauf warten, dass die Verschmutzung des Wasserreservoirs Atiliano ernsthaft untersucht wird. 2006 stellten Gesundheitsbehörden bei den Bewohnern erhöhte Blei- und Kadmiumwerte im Blut fest.

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15.05.2012

Brasilien

Die Stunde der Wahrheit

An diesem Mittwoch führt Brasiliens Staatspräsidentin Dilma Rousseff die sieben Mitglieder der Wahrheitskommission offiziell ins Amt ein. Damit beginnt eine auf zwei Jahre angelegte Aufarbeitung von Menschenrechtsverbrechen aus der Zeit zwischen 1946 und 1988. Für ihre ausgewogene Kandidatenauswahl erntete Rousseff durchweg Lob.

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14.05.2012

Peru

Katholische Uni geht in die Offensive

Der Rektor der katholischen Universität in Lima bittet den Vatikan um neuen Verhandlungspartner im Konflikt. Eine gütliche Einigung ist vorerst nicht in Sicht. Nachdem der Streit um eine Statutenänderung der Universität beigelegt schien, geht es jetzt um die Liegenschaften.

 

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11.05.2012

Peru

"Es fängt immer mit ein paar Verrückten an"

Die Versuchung ist groß. Die Feinunze Gold wird heute an der Börse mit rund 1.580 US-Dollar gehandelt. Da fällt auch für Goldschürfer im Amazonasgebiet mehr ab, als wenn sie versuchen würden, Früchte zu vermarkten. Verseuchte Flüsse und Böden stören diejenigen nicht, die dem Goldrausch hinterherhecheln. Welche Chancen haben landwirtschaftliche Alternativen? Streiflichter einer Diskussion.

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05.03.2010

Lateinamerika

Sieben Millionen arbeitslose Jugendliche

In Lateinamerika und der Karibik ist nach einem Bericht der Arbeitsorganisation (ILO) die Jugendarbeitslosigkeit besorgniserregend hoch: Sieben Millionen Jugendliche zwischen 15 und 24 Jahren haben keine Arbeitsstelle. Aus dem im Februar veröffentlichten Bericht „Menschenwürdige Arbeit und Jugend in Lateinamerika“ geht hervor, dass von den insgesamt 104 Millionen Jugendlichen in Lateinamerika 20% weder eine feste Arbeitsstelle haben, noch studieren. Etwa die Hälfte findet nur gelegentlich Arbeit. 34% der Jugendliche studieren und 33% arbeiten ausschließlich. Nur wenige Jugendliche kombinieren beides in ihrem Alltag.

Jean Maninat, Leiter der ILO in Amerika, sagte, dass die hohe Jugendarbeitslosigkeit eine politische Herausforderung sei. Sie beeinflusse sowohl die Gesellschaft als auch die Regierung direkt. „Nun müssen wir in die Schaffung von Arbeitsplätzen investieren. Und zwar mit dem selben politischen Willen und dem Erfindungsreichtum, mit denen das Finanzsystem gerettet worden ist.“

Quelle: adital (hl)

Weitere Informationen

Nachricht der Arbeitsorganisation (auf Portugiesisch)
Na America Latina e Caribe ha 7 milhoes de jovens desempregados
Original: Studie über Jugendliche in Lateinamerika (auf Spanisch)
TRABAJO DECENTE Y JUVENTUD EN AMeRICA LATINA
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