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16.05.2012

Peru

Lote 8: Verseuchtes Wasser, Pucacuro und Pluspetrol

Ein für den 14. Mai anberaumtes Treffen zwischen Behördenvertretern, der Gemeinde Pucacuro und Vertretern der Firma Pluspetrol im Amazonasgebiet hat nicht stattgefunden, meldet die Agentur Servindi. Die Achuar müssen also weiter darauf warten, dass die Verschmutzung des Wasserreservoirs Atiliano ernsthaft untersucht wird. 2006 stellten Gesundheitsbehörden bei den Bewohnern erhöhte Blei- und Kadmiumwerte im Blut fest.

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15.05.2012

Brasilien

Die Stunde der Wahrheit

An diesem Mittwoch führt Brasiliens Staatspräsidentin Dilma Rousseff die sieben Mitglieder der Wahrheitskommission offiziell ins Amt ein. Damit beginnt eine auf zwei Jahre angelegte Aufarbeitung von Menschenrechtsverbrechen aus der Zeit zwischen 1946 und 1988. Für ihre ausgewogene Kandidatenauswahl erntete Rousseff durchweg Lob.

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14.05.2012

Peru

Katholische Uni geht in die Offensive

Der Rektor der katholischen Universität in Lima bittet den Vatikan um neuen Verhandlungspartner im Konflikt. Eine gütliche Einigung ist vorerst nicht in Sicht. Nachdem der Streit um eine Statutenänderung der Universität beigelegt schien, geht es jetzt um die Liegenschaften.

 

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11.05.2012

Peru

"Es fängt immer mit ein paar Verrückten an"

Die Versuchung ist groß. Die Feinunze Gold wird heute an der Börse mit rund 1.580 US-Dollar gehandelt. Da fällt auch für Goldschürfer im Amazonasgebiet mehr ab, als wenn sie versuchen würden, Früchte zu vermarkten. Verseuchte Flüsse und Böden stören diejenigen nicht, die dem Goldrausch hinterherhecheln. Welche Chancen haben landwirtschaftliche Alternativen? Streiflichter einer Diskussion.

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10.05.2012

Mexiko

Walmart: Fauler Apfel im Einkaufskorb

Die US-Supermarktkette hat ohnehin nicht den besten Ruf. Jüngst wurde auch noch bekannt, dass das Unternehmen Bestechungsgelder zahlte, um neue Märkte in Mexiko eröffnen zu können.

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04.03.2010

Kuba

Christliche Bürgerrechtler fasten für Menschenrechte

Frankfurt. Christliche Gefangene auf Kuba haben nach einem Bericht der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) alle politischen Häftlinge des Landes zu einem Fasten für die Menschenrechte aufgerufen. Vom 12. bis zum 31. März sollten die Gefangenen durch Fasten, Bibellesen und Gebet ein Zeichen der Solidarität setzen und die Einhaltung der von Kubas Regierung unterzeichneten Menschenrechtsabkommen einfordern, berichtete die IGFM am Donnerstag in Frankfurt.

Initiator des Aufrufs sind laut Bericht der seit 2003 in Kuba inhaftierte Arzt Oscar Elias Biscet und weitere christliche Gefangene der "Gruppe der 75". Sie kritisieren in ihrem Appell "die freiheitsverachtende kubanische Regierung, die immer wieder die Menschenrechte verletzt". Die Initiatoren richten sich laut IGFM auch an die demokratische Opposition des Landes, das kubanische Volk und alle zivilen und religiösen Organisationen auf Kuba.

Biscet verbüßt seit März 2003 wegen angeblicher "Anstiftung zum Ungehorsam" und "Respektlosigkeit gegenüber staatlichen Symbolen" eine 25-jährige Haftstrafe. Im Gefängnis wurde er laut IGFM immer wieder Opfer brutaler Gewalt durch Gefängniswärter. Er ist einer der bekanntesten kubanischen Dissidenten. Weitere Unterzeichner des Aufrufs sind unter anderen zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilten Dissidenten Julio Cesar Galvez sowie die Journalisten Ricardo Gonzalez Alfonso und Normando Hernandez Gonzalez.

Seit den 80er Jahren ist der Arzt Biscet in der kubanischen Menschenrechtsbewegung aktiv. 1999 wurde er erstmals wegen Einsatzes für das ungeborene Leben und gegen staatlich verordnete Zwangsabtreibungen zu einer 3-jährigen Gefängnisstrafe verurteilt. 2002 kam er frei, wurde aber bereits im März 2003 erneut verhaftet und wegen seiner Menschenrechtstätigkeit zu einer Haftstrafe von 25 Jahren verurteilt.

Biscet gehört der sogenannten "Gruppe der 75" an. Während des sogenannten kubanischen "Schwarzen Frühlings" 2003 wurden 75 kubanische Menschenrechtler, unabhängige Journalisten und Oppositionelle verhaftet und zu hohen Haftstrafen verurteilt. Biscets Ehefrau Elsa Morejon Hernandez ist in großer Sorge um die angeschlagene Gesundheit und das Leben ihres Mannes. In den vergangenen Tagen waren die kubanischen Behörden massiv gegen Anhänger des Regimekritikers Orlando Zapata Tamayo vorgegangen, der nach einem Hungerstreik in Haft gestorben war.

Quelle: kna

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