Folge 41 (03.02.2012): In dieser Folge tauchen wir ein, in einen der schmutzigsten Flüsse Argentiniens. Wir haben als Buchtipp "Kuba fürs Handgepäck", haben mit dem Direktor der Jesuitischen Universität über das Bildungssystem in Chile gesprochen und stellen Ihnen den Film "La Yuma" vor.
Es sind Bilder die Angst machen: Eine Gruppe von Kindern posiert schwer bewaffnet für den Fotografen. Die Fotos aus Caracas gefährlichsten Stadtteil, dem "Bloque 23 de Enero", haben in Venezuela eine hitzige Debatte ausgelöst. Die Sicherheitslage im Land wird zu einem zentralen Wahlkampfthema für die kommenden Präsidentschaftswahl im Oktober 2012.
Bogotás neuer Bürgermeister Gustavo Petro will zum Auftakt seiner Amtszeit ein Zeichen setzen. Ab sofort ist Zivilisten das Tragen von Waffen für drei Monate verboten. Mit der Aktion soll unter anderem der Waffengebrauch aus dem Affekt verhindert werden. Gewalt ist eines der Hauptprobleme der Neun-Millionen-Metropole.
Seit mehr als einem halben Jahr protestieren Chiles Studenten für eine Reform des Hochschulsystems. Padre Fernando Montes ist Rektor der Jesuitischen Universität Alberto Hurtado in Chile und spricht im Interview über die Problematik des chilenischen Bildungssystems.
Die Studentenproteste in Chile gehen in die zweite Runde. Nachdem im vergangenen Jahr monatelang mehr als 150.000 Studenten für eine Reform des Hochschulsystems demonstriert haben, reisen die drei Wortführer der Bewegung nun durch Europa. Dabei wird deutlich – es geht um mehr als eine Reformierung des Bildungssystems.
UNASUR unterstützt Haiti mit 300 Millionen US-Dollar
In einer Sondersitzung haben die zwölf Regierungschef des Staatenbündnisses UNASUR am Dienstag (09.02.) über ihr Engagement in Haiti verhandelt. Das Ergebnis des Treffens in Quito ist die Zusage eines 300 Millionen Dollar Fonds. Die UNASUR stellt insgesamt 100 Millionen Dollar zur Verfügung. Die restlichen 200 Millionen Dollar steuert die Interamerikanische Entwicklungsbank bei. Der Fonds soll in Haiti in zwei Bereichen eingesetzt werden. Die eine Hälfte des Geldes ist für die Soforthilfe vorgesehen, die andere Hälfte für die Wiederherstellung der Infrastruktur. Mit dieser Unterstützung legten die Mitglieder von UNASUR den Grundstein für eine langfristige Kooperation mit Haiti. Der ebenfalls anwesende Präsident Haitis René Préval bedankte sich für die Großzügigkeit seiner südamerikanischen Nachbarn. Er betonte außerdem, dass vor allem der Wiederaufbau der Landwirtschaft, des Energiesektors sowie des Gesundheits- und Bildungssystems hohe Priorität hätten. Zur Klärung der weiteren Vorgehensweise hat der derzeitige UNSAUR- Präsident Rafael Correa ein weiteres Gipfeltreffen für den 20. Februar in Cancùn/Mexiko angekündigt.