Ein für den 14. Mai anberaumtes Treffen zwischen Behördenvertretern, der Gemeinde Pucacuro und Vertretern der Firma Pluspetrol im Amazonasgebiet hat nicht stattgefunden, meldet die Agentur Servindi. Die Achuar müssen also weiter darauf warten, dass die Verschmutzung des WasserreservoirsAtiliano ernsthaft untersucht wird. 2006 stellten Gesundheitsbehörden bei den Bewohnern erhöhte Blei- und Kadmiumwerte im Blut fest.
An diesem Mittwoch führt Brasiliens Staatspräsidentin Dilma Rousseff die sieben Mitglieder der Wahrheitskommission offiziell ins Amt ein. Damit beginnt eine auf zwei Jahre angelegte Aufarbeitung von Menschenrechtsverbrechen aus der Zeit zwischen 1946 und 1988. Für ihre ausgewogene Kandidatenauswahl erntete Rousseff durchweg Lob.
Der Rektor der katholischen Universität in Lima bittet den Vatikan um neuen Verhandlungspartner im Konflikt. Eine gütliche Einigung ist vorerst nicht in Sicht. Nachdem der Streit um eine Statutenänderung der Universität beigelegt schien, geht es jetzt um die Liegenschaften.
Die Versuchung ist groß. Die Feinunze Gold wird heute an der Börse mit rund 1.580 US-Dollar gehandelt. Da fällt auch für Goldschürfer im Amazonasgebiet mehr ab, als wenn sie versuchen würden, Früchte zu vermarkten. Verseuchte Flüsse und Böden stören diejenigen nicht, die dem Goldrausch hinterherhecheln. Welche Chancen haben landwirtschaftliche Alternativen? Streiflichter einer Diskussion.
Die US-Supermarktkette hat ohnehin nicht den besten Ruf. Jüngst wurde auch noch bekannt, dass das Unternehmen Bestechungsgelder zahlte, um neue Märkte in Mexiko eröffnen zu können.
Brüssel. Die EU-Kommissarin für humanitäre Hilfe, Kristalina Georgieva, und UNESCO-Generaldirektorin Irina Bokova wollen ihre Zusammenarbeit für Haiti verstärken. Es gehe nicht nur darum, die Menschen in Haiti zu ernähren, erklärten sie am Mittwoch nach einem Treffen in Brüssel. Den Opfern müsse so bald wie möglich wieder ein normales Leben ermöglicht werden. Neben medizinischer Hilfe und Unterstützung beim Wiederaufbau forderten sie eine hohe Priorität für das Thema Bildung. Dazu gehöre vor allem, Schulen so schnell wie möglich wieder aufzubauen.
Georgieva erklärte, Haiti brauche eine langfristig angelegte Wiederaufbaustrategie. Entscheidend sei dabei der Erhalt des kulturellen Erbes. Zugleich kündigte die EU-Kommissarin an, im Krisenmanagement künftig enger mit der UNESCO zu kooperieren. Die Weltbildungsorganisation verfüge beispielsweise über Frühwarnsysteme, die bei Tsunamis und anderen Naturkatastrophen sehr nützlich sein könnten. Georgieva kündigte an, sie wolle Ende Februar nach Haiti reisen.
Das Potenzial für eine Zusammenarbeit in der Entwicklungshilfe werde bislang noch nicht voll genutzt, sagte Bokova. Besonders in Haiti wäre es fatal, wenn Schule und Ausbildung hinter anderen Hilfsmaßnahmen zurückblieben. Als weitere Prioritäten für die künftige Zusammenarbeit nannte die UNESCO-Generaldirektorin Afrika sowie gleiche Bildungschancen für Frauen und Mädchen.
Quelle: kna
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