Folge 41 (03.02.2012): In dieser Folge tauchen wir ein, in einen der schmutzigsten Flüsse Argentiniens. Wir haben als Buchtipp "Kuba fürs Handgepäck", haben mit dem Direktor der Jesuitischen Universität über das Bildungssystem in Chile gesprochen und stellen Ihnen den Film "La Yuma" vor.
Bogotás neuer Bürgermeister Gustavo Petro will zum Auftakt seiner Amtszeit ein Zeichen setzen. Ab sofort ist Zivilisten das Tragen von Waffen für drei Monate verboten. Mit der Aktion soll unter anderem der Waffengebrauch aus dem Affekt verhindert werden. Gewalt ist eines der Hauptprobleme der Neun-Millionen-Metropole.
Seit mehr als einem halben Jahr protestieren Chiles Studenten für eine Reform des Hochschulsystems. Padre Fernando Montes ist Rektor der Jesuitischen Universität Alberto Hurtado in Chile und spricht im Interview über die Problematik des chilenischen Bildungssystems.
Die Studentenproteste in Chile gehen in die zweite Runde. Nachdem im vergangenen Jahr monatelang mehr als 150.000 Studenten für eine Reform des Hochschulsystems demonstriert haben, reisen die drei Wortführer der Bewegung nun durch Europa. Dabei wird deutlich – es geht um mehr als eine Reformierung des Bildungssystems.
Das UN-Kinderhilfswerk UNICEF hat sich Daten des sozioökonomischen Panels "Casen" vorgenommen und auf dieser Basis die Situation indigener und nicht indigener Kinder in Chile verglichen. Ergebnis: Unter indigenen Kindern gibt es mehr Armut, sie finden seltener Zugang zu höherer Bildung und, die indigenen Sprachen gehen verloren.
Für die Opfer des Erdbebens in Chile hat Caritas international 50.000 Euro Soforthilfen bereitgestellt. Ein internationales Rettungsteam sei unterwegs, um bei der Suche nach Verschütteten zu helfen, erklärte das Hilfswerk am Montag (1.3.) in Freiburg. Die Bergungsexperten waren zuvor in Haiti im Einsatz.
Auch vier Mitarbeiter des Technischen Hilfswerks (THW) sind in der Hauptstadt Santiago de Chile eingetroffen. Das teilte die Bundesregierung ebenfalls am Montag in Berlin mit. Vize-Regierungssprecherin Sabine Heimbach sagte, Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) habe am Sonntagabend mit der chilenischen Präsidentin Michelle Bachelet telefoniert und ihr Unterstützung von deutscher Seite angeboten.
Außenamtssprecher Andreas Peschke sagte, sein Haus habe auch das Personal der Botschaft verstärkt, die vorerst einen 24-Stunden-Dienst unterhalte. Informationen über etwaige deutsche Opfer des Bebens vom Freitagabend lägen bislang nicht vor.
Am Wochenende hatte ein Erdbeben der Stärke 8,8 an der chilenischen Pazifikküste zahlreiche Städte und Dörfer zerstört. Laut Medienberichten kamen dabei mindestens 700 Menschen ums Leben.