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08.02.2012

Brasilien

„Das Gefängnis ist voll sehr anständiger Menschen.“

Dom Alcimar Caldas Magalhães, Bischof der Diözese Alto Solimões im brasilianischen Bundesstaat Amazonas, erzählt im Interview von seiner Arbeit. Der Kapuziner verdingte sich einst wie seine Eltern als Kautschukzapfer und gilt als hervorragender Kenner des Amazonasgebietes und seiner Probleme.

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07.02.2012

Brasilien

Polizeistreik stürzt Bahia ins Chaos

Brasiliens nordöstlicher Bundesstaat Bahia befindet sich derzeit im Ausnahmezustand. Seit einer Woche streiken Teile der für die öffentliche Sicherheit zuständigen Landespolizei "Policia Militar". Sie fordern massive Lohnerhöhungen und Vergünstigungen. Um die öffentliche Ordnung zu gewährleisten, wurden von der Bundesregierung alleine in die Landeshauptstadt Salvador bisher gut 3.000 Elitesoldaten entsendet. Dort könnte es zu einem blutigen Showdown mit Polizisten kommen, die sich im Parlamentsgebäude verschanzt haben.

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07.02.2012

Bolivien/Peru

Titicaca-See unter Druck

Klimawandel, Bergbau und Abwasser von über zwei Millionen Menschen – das sind die Hauptgefahren für den Titicaca-See auf der Hochebene der Anden. Angesicht dieser Risiken für Mensch und Natur haben die Stiftung »Global Nature Fund« mit Sitz am Bodensee und die Initiative »Living Lakes« aus den USA den See zum »Bedrohten See des Jahres 2012« erklärt.

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06.02.2012

Ecuador

„Er betrachtet die Medien als seine persönlichen Feinde“

Die regierungskritische Tageszeitung „El Universo“ in Ecuador befindet sich seit Monaten in einem Rechtsstreit mit dem Präsident Rafael Correa. Der Regierungschef hatte die Zeitung wegen "Beleidigung des Staatspräsidenten" verklagt und bekam in erster Instanz Recht. Am 10. Februar kommt es zu einer erneuten Anhörung vor Gericht. Ein Gespräch mit Monica Almeida, der Leiterin der Hauptstadtredaktion von "El Universo".

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06.02.2012

Guatemala

Breite Offensive gegen Frauenmorde

Guatemalas Staatspräsident Otto Pérez Molina hat eine Task-Force gegen die hohe und zunehmende Zahl von Frauenmorden ins Leben gerufen. Die Friedensnobelpreisträgerinnen Rigoberta Menchú und Jody Williams besuchten das Land, um die Staatengemeinschaft über die Risiken für Frauen in dem zentralamerikanischen Land aufzuklären.

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22.02.2010

Brasilien / Deutschland

Brasilianischer Film auf der Berlinale ausgezeichnet

Waste Land

Waste Land (2010)

Der Dokumentationsfilm "Waste Land" hat auf der diesjährigen Berlinale den Amnesty International Filmpreis und den Panorama Publikumspreis erhalten. Die britisch-brasiliansiche Koproduktion dokumentiert die Arbeit des Künstlers Vik Muniz an einem Großprojekt in Rio de Janeiro. Muniz, der inzwischen hauptsächlich in New York lebt, erstellt Skulpturen aus alltäglichen Materialien. Der Film zeigt die Entstehung einer Installation aus Müll im „Jardim Gramacho“, einer der größten Mülldeponien der Welt. Neben dem Protagonisten Muniz stellt der Film auch eine Reihe von einheimischen "catadores" vor, die ihre Existenz mit dem aufsammeln und recyclen von Müll bestreiten. Sie haben bei der Entstehung der Kunstwerk mitgewirkt. Die Regie führten Lucy Walker, João Jardim und Karen Harley.

Der Amnesty International Filmpreis ging dieses Jahr zum ersten Mal an zwei Filme. Neben "Waste Land" wurde auch der irakische Spielfilm "Son of Babylon" ausgezeichnet. Insgesamt wurden während der Berlinale acht Filme aus Brasilien gezeigt.

Weitere Informationen

Zur offiziellen Filmseite
Waste Land
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