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07.02.2012

Brasilien

Polizeistreik stürzt Bahia ins Chaos

Brasiliens nordöstlicher Bundesstaat Bahia befindet sich derzeit im Ausnahmezustand. Seit einer Woche streiken Teile der für die öffentliche Sicherheit zuständigen Landespolizei "Policia Militar". Sie fordern massive Lohnerhöhungen und Vergünstigungen. Um die öffentliche Ordnung zu gewährleisten, wurden von der Bundesregierung alleine in die Landeshauptstadt Salvador bisher gut 3.000 Elitesoldaten entsendet. Dort könnte es zu einem blutigen Showdown mit Polizisten kommen, die sich im Parlamentsgebäude verschanzt haben.

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07.02.2012

Bolivien/Peru

Titicaca-See unter Druck

Klimawandel, Bergbau und Abwasser von über zwei Millionen Menschen – das sind die Hauptgefahren für den Titicaca-See auf der Hochebene der Anden. Angesicht dieser Risiken für Mensch und Natur haben die Stiftung »Global Nature Fund« mit Sitz am Bodensee und die Initiative »Living Lakes« aus den USA den See zum »Bedrohten See des Jahres 2012« erklärt.

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06.02.2012

Ecuador

„Er betrachtet die Medien als seine persönlichen Feinde“

Die regierungskritische Tageszeitung „El Universo“ in Ecuador befindet sich seit Monaten in einem Rechtsstreit mit dem Präsident Rafael Correa. Der Regierungschef hatte die Zeitung wegen "Beleidigung des Staatspräsidenten" verklagt und bekam in erster Instanz Recht. Am 10. Februar kommt es zu einer erneuten Anhörung vor Gericht. Ein Gespräch mit Monica Almeida, der Leiterin der Hauptstadtredaktion von "El Universo".

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06.02.2012

Guatemala

Breite Offensive gegen Frauenmorde

Guatemalas Staatspräsident Otto Pérez Molina hat eine Task-Force gegen die hohe und zunehmende Zahl von Frauenmorden ins Leben gerufen. Die Friedensnobelpreisträgerinnen Rigoberta Menchú und Jody Williams besuchten das Land, um die Staatengemeinschaft über die Risiken für Frauen in dem zentralamerikanischen Land aufzuklären.

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04.02.2012

Venezuela

Hugos Kindersoldaten

Es sind Bilder die Angst machen: Eine Gruppe von Kindern posiert schwer bewaffnet für den Fotografen. Die Fotos aus Caracas gefährlichsten Stadtteil, dem "Bloque 23 de Enero", haben in Venezuela eine hitzige Debatte ausgelöst. Die Sicherheitslage im Land wird zu einem zentralen Wahlkampfthema für die kommenden Präsidentschaftswahl im Oktober 2012.

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30.08.2010

Bolivien

Epidemie-Alarm wegen Beulenpest

Die Gesundheitsbehörden des Departments von La Paz SEDES haben am 24. August Epidemie-Alarm ausgelöst, nachdem der Tod eines 14-jährigen Jungen an der Beulenpest bestätigt wurde. Die Krankheit sei in Gemeinden im Grenzgebiet zu Peru ausgebrochen, erklärte der Leiter der epidemiologischen Abteilung in La Paz, René Barrientos. Er bestätigte, dass es noch drei weitere Erkrankungsfälle in der Gemeinde Apolo gebe, bei denen die Beulenpest vermutet wird. Man habe zu dieser Maßnahme gegriffen, um die Ausbreitung der Krankheit durch reisende Personen zu verhindern, erklärte der Funktionär.

Außerdem werden in Koordination mit dem Gesundheitsministerium Spezialteams nach Apolo und in 14 umliegende Gemeinden entsendet, um die Pest zu bekämpfen. Etwa 5.000 Personen sollen in den kommenden 10 Tagen durch den Einsatz von Pestiziden und Schädlingsbekämpfungsmitteln geschützt werden.

Die Beulenpest wird durch Flöhe von Ratten oder Hasen auf den Menschen übertragen. Bei rechtzeitigem Einsatz von Medikamenten und richtiger Diagnose ist die Krankheit gut zu behandeln. Auslöser ist das Bakterium yersinia pestis.

Im Nachbarland Peru waren in den vergangenen zwei Monaten drei Personen an der Pest gestorben. Laut WHO ist die Krankheit in der peruanischen Region La Libertad, im Norden des Landes, seit Anfang des 20. Jahrhunderts bekannt und breche immer wieder aus. Nach offiziellen Angaben sind die bolivianische Gemeinde Apolo sowie sieben weitere Gemeinden an der Grenze zu Peru die einzigen Regionen in Bolivien, in denen die Pest vorkommt. Dies liege an den geographischen Gegebenheiten und dem Vorkommen von Nagetieren in der Region.

Quelle: telesur in Poonal

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