Dom Alcimar Caldas Magalhães, Bischof der Diözese Alto Solimões im brasilianischen Bundesstaat Amazonas, erzählt im Interview von seiner Arbeit. Der Kapuziner verdingte sich einst wie seine Eltern als Kautschukzapfer und gilt als hervorragender Kenner des Amazonasgebietes und seiner Probleme.
Der Handel mit Menschen blüht. Weltweit werden Kinder, Frauen und Männer verkauft, um ihre Arbeitskraft auszubeuten oder sie zur Prostitution zu zwingen. Viele von ihnen lassen sich aufgrund falscher Versprechen freiwillig auf das Geschäft ein, um Not und Armut zu entkommen. Zwar gibt es in vielen Ländern Gesetze, die Menschenhandel unter Strafe stellen und den Opfern Schutz zusagen. Doch nur wenige Täter werden angezeigt und noch weniger verurteilt.
Welt-sichten, das Magazin für Entwicklung und ökumenische Zusammenarbeit, beschäftigt sich in seiner jüngsten Ausgabe mit diesem Thema.