Inmitten von Protesten kolumbianischer Unternehmer, Bauern und Gewerkschaften ist am 15. Mai das bilaterale Freihandelsabkommen mit den USA in Kraft getreten. Demonstrationen gegen das Abkommen an den öffentlichen Universitäten zwangen die Behörden am 15. Mai zur Schließung der Einrichtungen. Zudem kamen bei einem Bombenanschlag auf einen ehemaligen Innen- und Justizministers zwei Leibwächter ums Leben.
In Mexiko ist offenbar ein Grossreinemachen der Streitkräfte im Gange. In den vergangenen Tagen wurden ranghohe Offiziere unter dem Verdacht der Verwicklung in den Drogenhandel festgenommen. Sie kommen vorübergehend für 40 Tage in Untersuchungshaft unter dem Vorwurf des Organisierten Verbrechens.
„ALBA - Ein alternatives Integrationsbündnis zwischen Schein und Sein“
"ALBA : ein alternatives Integrationsmodell zwischen Schein und Sein" ist der Titel einer neuen Publikation der Friedrich-Ebert-Stiftung. Autorin ist Claudia Detsch. In ihrem Artikel analysiert sie das Lateinamerikabündnis und erläutert Perspektiven für die Zukunft.
Die Alianza Bolivariana para los pueblos de Nuestra América (ALBA),ist ein wirtschaftliches und politisches Bündnis von derzeit neun Staaten Lateinamerikas und der Karibik. Der Ursprung von ALBA geht zurück ins Jahr 2004, als am 14. Dezember in Havanna die Gründung des Bündnisses durch Fidel Castro und Hugo Chávez erfolgte.
Das Bündnis soll eine Alternative zu der von den USA geplanten Gesamtamerikanischen Freihandelszone ALCA darstellen. Ziel der ALBA ist es, in Lateinamerika und der Karibik durch wirtschaftliche Kooperation zwischen den Ländern der Region unabhängiger von den USA und Europa zu werden.
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ALBA - Ein alternatives Integrationsmodell zwischen Schein und Sein