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08.02.2012

Brasilien

„Das Gefängnis ist voll sehr anständiger Menschen.“

Dom Alcimar Caldas Magalhães, Bischof der Diözese Alto Solimões im brasilianischen Bundesstaat Amazonas, erzählt im Interview von seiner Arbeit. Der Kapuziner verdingte sich einst wie seine Eltern als Kautschukzapfer und gilt als hervorragender Kenner des Amazonasgebietes und seiner Probleme.

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08.02.2012

Panama

Tote und Verletzte bei indigenen Protesten gegen Bergbau

Regierung und Ngäbe Buglé unterzeichnen Übereinkunft.

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08.02.2012

Haiti/Dominikanische Republik

Menschenhandel an offiziellen Grenzposten

Studie kritisiert Korruption unter Beamten.

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07.02.2012

Mexiko

Fälschungssichere Tickets für Papstbesuch

300.000 Tickets gedruckt.

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07.02.2012

Bolivien

Volksbefragung im Naturpark

US-Studie kritisiert Straßenbau-Gegner.

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GIGA-Ausgabe 4/2010

Bolivien: Absolute Macht für Präsident Morales?


Boliviens Präsident Evo Morales erzielte bei den Parlaments- und Präsidentschaftswahlen im Dezember 2009 mit 64 Prozent der Stimmen einen klaren Wahlsieg und trat damit am 22. Januar 2010 seine zweite Amtszeit an. Morales kann seitdem mit der regierenden Movimiento al Socialismo (MAS, „Bewegung zum Sozialismus“) auf eine Zweidrittelmehrheit im Senat und eine fast absolute Mehrheit in der Abgeordnetenkammer zählen. Anlässlich der jüngsten Provinz- und Kommunalwahlen vom 4. April 2010 hatte Morales auf eine weitere Konsolidierung seiner Macht gesetzt. Tatsächlich gewann die MAS in sechs von neun Provinzen und in 231von 337 Kommunen, dabei verlor sie allerdings in sieben der zehn politisch bedeutendsten Kommunen.

Unter dem Titel „Bolivien hat gewählt: Absolute Macht für Präsident Morales?“ liefert Miguel A. Buitrago eine Analyse zu dem Thema:

Die Machtverteilung zwischen der Regierungspartei MAS und den verschiedenen oppositionellen Gruppen wurde durch die Wahlen im April 2010 komplexer:
—    Die MAS ist einerseits auf dem Weg, ihre Macht weiter zu konsolidieren. Auf nationaler Ebene ist die gegenwärtige Opposition politisch sehr geschwächt.
—    Auf kommunaler Ebene haben Oppositionsgruppen andererseits nunmehr eine stärkere Position gegenüber der MAS.
—    Die eigene Politik hat dazu geführt, dass Parteimitglieder aus den Reihen der Intellektuellen sowie Angehörige der Mittelschicht keine überzeugten MAS-Anhänger mehr sind. Auch ist die MAS bei den jüngsten Provinz- und Kommunalwahlen ohne ihren stärksten Koalitionspartner, die Movimiento sin Miedo (MSM, „Bewegung ohne Angst“), angetreten.

Die vollständige Analyse kann unter folgendem Link heruntergeladen werden:
http://www.giga-hamburg.de/giga-focus/lateinamerika.

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