Inmitten von Protesten kolumbianischer Unternehmer, Bauern und Gewerkschaften ist am 15. Mai das bilaterale Freihandelsabkommen mit den USA in Kraft getreten. Demonstrationen gegen das Abkommen an den öffentlichen Universitäten zwangen die Behörden am 15. Mai zur Schließung der Einrichtungen. Zudem kamen bei einem Bombenanschlag auf einen ehemaligen Innen- und Justizministers zwei Leibwächter ums Leben.
In Mexiko ist offenbar ein Grossreinemachen der Streitkräfte im Gange. In den vergangenen Tagen wurden ranghohe Offiziere unter dem Verdacht der Verwicklung in den Drogenhandel festgenommen. Sie kommen vorübergehend für 40 Tage in Untersuchungshaft unter dem Vorwurf des Organisierten Verbrechens.
Die Friedrich-Ebert-Stiftung hat eine kleine Studie von Katharina Meier über eine der wichtigsten Gruppen des „Informellen Sektors“ in Lateinamerika veröffentlicht, nämlich über die Hausangestellten.
Elf Millionen Frauen (so die Hochrechnungen) arbeiten in Lateinamerika in privaten Haushalten. Ihre Interessenvertretungen - unterstützt von Gewerkschaften - haben es erreicht, dass im letzten Jahrzehnt in einigen Staaten Gesetze verabschiedet wurden, welche die Arbeitnehmerrechte von Hausangestellten stärken sollen. Was haben diese Gesetze bewirkt?
Der Beitrag „Vom "guten Geist" zur Arbeitnehmerin? - Lateinamerikanische Erfahrungen mit der Stärkung der Arbeitnehmerrechte von Hausangestellten“ findet sich im Internet unter folgendem Link: