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Neue Ausgabe des GIGA Focus Lateinamerika:

Zwischen Selbstbestimmung und Marginalisierung

Zur Situation der indigenen Völker Lateinamerikas.

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07.09.2010

Venezuela

MOMA honoriert soziale Stadtplanung in Caracas

Museum of Modern Art zeigt Seilbahn MetroCable.

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07.09.2010

Bolivien

Regen beendet Waldbrände

Prozesse gegen Brandstifter.

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07.09.2010

Haiti

Straßenkinder schließen Ausbildung ab

Handwerkskurse der Salesianer erfolgreich.

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07.09.2010

Weltweit

Täglich sterben 4.000 Kinder durch verschmutztes Wasser

Weltwasserwoche 2010: WWF warnt vor weiterer Verunreinigung.

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08.12.2009

Weltweit

Ureinwohner-Delegation beim Klimagipfel

Logo der Klimawandelkonferenz in Dänemark / www.cop15.dk

Göttingen. Eine Delegation von 30 Ureinwohnern aus aller Welt vertritt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) beim UN-Klimagipfel in Kopenhagen. Die Teilnehmer beschäftigen sich seit Jahren mit Umweltfragen und haben in Berlin bereits ihre Forderungen vorgestellt, teilte die GfbV am Montag mit.

Die drei Sprecher von Ureinwohnergemeinschaften aus der Amazonasregion, dem Pantanal und Südbrasilien wollen in Gesprächen mit deutschen Parlamentariern auf Zusammenhänge zwischen indigenen Landrechten und Klimaschutz aufmerksam machen und um Unterstützung bitten. Denn durch das von der Regierung Lula da Silva propagierte Programm zur Wachstumsbeschleunigung (PAC - Programa do Aceleração do Crescimento) ist ihr Überleben gefährdet.

Mehr als 150 Millionen Ureinwohner weltweit leiden nach Angaben von Menschenrechtlern bereits jetzt unter den Folgen des Klimawandels. Den indigenen Völkern machen nicht nur extreme Wetterlagen, sondern auch ein zunehmender wirtschaftlicher Druck von außen zu schaffen. So drohe den indigenen Völkern in der Arktis und Subarktis die Kontrolle über das traditionell ihnen zustehende Land zu entgleiten, weil dort der Abbau von Rohstoffen immer lukrativer werde, sagte die BfbV. In vielen Ländern drängten Bergbau- und Energiekonzerne oft mit Billigung der jeweiligen Regierungen Ureinwohner dazu, Land zu verkaufen oder langfristig Nutzungsrechte abzutreten. Damit schürten sie Konflikte innerhalb der betroffenen Gemeinschaften, so GfbV-Referent Ulrich Delius. "Der Klimawandel tötet indirekt nicht nur den Gemeinschaftssinn indigener Völker, sondern zerstört Grundlagen ihrer Kultur und Identität."

Lesen Sie unten die Denkschrift gegen die Auswirkungen der PAC-Entwicklungsprojekte in indigenem Territorium.

Text: kna, jam

Weitere Informationen

Artikulation der Indigenen Völker Brasiliens
Denkschrift gegen die Auswirkungen der PAC-Entwicklungsprojekte in indigenem Territorium
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