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Neue Ausgabe des GIGA Focus Lateinamerika:

Zwischen Selbstbestimmung und Marginalisierung

Zur Situation der indigenen Völker Lateinamerikas.

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07.09.2010

Venezuela

MOMA honoriert soziale Stadtplanung in Caracas

Museum of Modern Art zeigt Seilbahn MetroCable.

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07.09.2010

Bolivien

Regen beendet Waldbrände

Prozesse gegen Brandstifter.

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07.09.2010

Haiti

Straßenkinder schließen Ausbildung ab

Handwerkskurse der Salesianer erfolgreich.

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07.09.2010

Weltweit

Täglich sterben 4.000 Kinder durch verschmutztes Wasser

Weltwasserwoche 2010: WWF warnt vor weiterer Verunreinigung.

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27.10.2009

Brasilien

Das Requiem der Sao-Francisco-Umleitung

Bischof Tomás Balduino über neue Perspektiven für den Nordosten.

„Trauergeläut und Fasten haben die Gewichtung einer Prophetie. Diese Symbole wollen sagen, dass die Umleitung des Rio São Francisco sich nicht erfüllen wird.“  Es ist das Requiem der Flussumleitung, das Bischof Tomás Balduino in einem Kommentar des lateinamerikanischen Nachrichtenportals adital ankündigt.

Trauerglocken und Fasten (oder weniger religiös gesprochen: Hungerstreik), das waren die Mittel derer sich Dom Luiz Cappio, Bischof von Barra, bediente, um das Megaprojekt der Flussumleitung zu verhindern. Viele Menschen haben den Bischof in ihrem Anliegen unterstützt: soziale Organisationen, Wissenschaftler, Bischöfe, Landarbeiter, die indigene Bevölkerung.

In seinem Kommentar richtet sich Balduino gegen „Lulas Traum“, ein Denkmal zu errichten, das ihn selbst überdauert. Er plädiert für eine Herangehensweise, die nicht „mit der Trockenheit abschließen will“, sondern sich mit den Gegebenheiten arrangiert. Balduino: „Es mangelt dort nicht an Wasser. Was fehlt, ist die Verteilung des Wassers.“

Weitere Informationen

Den vollständigen Kommentar (in Portugiesisch)
Requiem para a transposicao do Sao Franciscowww.adital.com.br
Internetseite der Aktion Dom Cappios
Rio Sao Franciscowww.saofrancisco-2009.net

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