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Neue Ausgabe des GIGA Focus Lateinamerika:

Zwischen Selbstbestimmung und Marginalisierung

Zur Situation der indigenen Völker Lateinamerikas.

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07.09.2010

Peru

Justiz sucht veruntreute Gelder der Fujimori-Ära

Peru will die mehr als 300 Millionen US‐Dollar zurück, die unter Ex‐Präsident Alberto Fujimori (1990‐2000) veruntreut wurden. Ein neuer Sonderstaatsanwalt mit außerordentlichen Vollmachten steht nun vor der schwierigen Aufgabe, den Verbleib der Gelder zu klären und sie dem Staat wiederzubeschaffen.

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Projektvorstellung in Hamburg (07.09.)

Wasser für Panama und Bolivien

Hilfe zur Selbsthilfe von "Ingenieure ohne Grenzen".

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06.09.2010

Kolumbien

Land der verlassenen Kinder

37 Prozent der kolumbianischen Bevölkerung sind jünger als 18 Jahre. Rund 61.000 Minderjährige wurden im vergangenen Jahr von der staatlichen Fürsorge betreut und man schätzt, dass außerdem etwa 30.000 Kinder auf der Straße leben. Hinzu kommen zwischen 6.000 und 11.000 Jugendliche, die von bewaffneten Gruppen zwangsrekrutiert wurden.

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Radiotipp: Deutschlandfunk (12.09.)

Frida Kahlo - die Künstlerin als Poetin

Radio-Essay von Peter von Becker.

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23.02.2010

Haiti

Ashton: Krise ist nicht vorbei

Die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton hat sechs Wochen nach dem Erdbeben auf Haiti zu weiterer Hilfe für das Land aufgerufen. Die Krise sei noch nicht vorbei, sagte sie am Montag nach einem Treffen der EU-Außenminister in Brüssel. Ashton rief dazu auf, die gegenwärtigen Bedürfnisse Haitis wahrzunehmen. Das Land brauche nun einen "Marshall-Plan" und eine langfristige Entwicklungsperspektive. Besondere Aufmerksamkeit forderte Ashton für Kinder.

Nach Angaben der EU-Außenbeauftragten haben eine Million Menschen auf Haiti keine Unterkunft. Etwa 70 Prozent davon lebten unter Planen, 15 Prozent hausten in reparaturbedürftigen Häusern, die übrigen seien bei Freunden oder Verwandten untergekommen. Ashton mahnte, die Probleme bis zur Ende März einsetzenden Regenzeit zu lösen. Zugleich forderte sie die EU auf, ein Signal der langfristigen Unterstützung zu schicken. Ashton wird kommende Woche Haiti besuchen.

Auch der deutsche Staatsminister im Auswärtigen Amt, Werner Hoyer (FDP), bezeichnete den Bedarf an Notunterkünften auf Haiti als besonders groß. Die Bundesregierung habe deswegen die deutsche Hilfe von 15 Millionen Euro um weitere 2 Millionen Euro aufgestockt. Rund sieben Millionen davon seien für den Bau von Notunterkünften vorgesehen.

Hoyer sagte, nötig beim Wiederaufbau auf Haiti sei eine starke Rolle der Vereinten Nationen. Der Staatsminister schloss nicht aus, dass die Hilfe für Haiti weiter aufgestockt werden müsse. Um darüber entscheiden zu können, müssten aber die Ergebnisse der konkreten Bedarfsermittlung abgewartet werden.

Quelle: kna

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