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Neue Ausgabe des GIGA Focus Lateinamerika:

Zwischen Selbstbestimmung und Marginalisierung

Zur Situation der indigenen Völker Lateinamerikas.

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07.09.2010

Peru

Justiz sucht veruntreute Gelder der Fujimori-Ära

Peru will die mehr als 300 Millionen US‐Dollar zurück, die unter Ex‐Präsident Alberto Fujimori (1990‐2000) veruntreut wurden. Ein neuer Sonderstaatsanwalt mit außerordentlichen Vollmachten steht nun vor der schwierigen Aufgabe, den Verbleib der Gelder zu klären und sie dem Staat wiederzubeschaffen.

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Projektvorstellung in Hamburg (07.09.)

Wasser für Panama und Bolivien

Hilfe zur Selbsthilfe von "Ingenieure ohne Grenzen".

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06.09.2010

Kolumbien

Land der verlassenen Kinder

37 Prozent der kolumbianischen Bevölkerung sind jünger als 18 Jahre. Rund 61.000 Minderjährige wurden im vergangenen Jahr von der staatlichen Fürsorge betreut und man schätzt, dass außerdem etwa 30.000 Kinder auf der Straße leben. Hinzu kommen zwischen 6.000 und 11.000 Jugendliche, die von bewaffneten Gruppen zwangsrekrutiert wurden.

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Radiotipp: Deutschlandfunk (12.09.)

Frida Kahlo - die Künstlerin als Poetin

Radio-Essay von Peter von Becker.

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09.02.2010

Venezuela

Präsident allzeit bereit vor dem Mikrofon

Hugo Chavez

Hugo Chávez / ¡Que comunismo!, flickr

Der venezolanische Präsident Hugo Chávez vergrößert seine Medienpräsenz mit einer zusätzlichen Radiosendung. „De repente... con Chávez“ wurde am Montag (8.2.) zum ersten Mal auf dem staatlichen Radiosender Venezuelas ausgestrahlt. Es gibt keine feste Sendezeit, so dass die Ausstrahlung „zu jeder Zeit beginnen kann, sogar um drei Uhr morgens“, sagte Chávez zu Beginn der ersten Ausgabe. Der Präsident hält eine zusätzliche Radiosendung für nötig, da die privaten Sender „mit falschen Informationen die öffentliche Meinung manipulieren“. Er ist bereits seit etwa zehn Jahren jeden Sonntag mit seiner Sendung „Aló, presidente“ im Fernsehen und Radio vertreten. Im Durchschnitt dauern seine Auftritte sechs Stunden. Zusätzlich sind alle Sender des Landes dazu verpflichtet Ansprachen des Präsidenten bei Bedarf auszustrahlen. Die Opposition kritisiert den großen Einfluss auf die Medien. Die venezolanische Presse hat bis jetzt erfolglos versucht, die Gewalt über ihre eigenen Programme zu erkämpfen.

In der ersten Folge von „De repente... con Chávez“ verkündete der Präsident den Energienotstand im Land. Er erläuterte ein Dekret, dass eine Reduzierung des Stromverbrauchs der Industrie um 20% vorschreibt und der Regierung erlaubt, Energieressourcen anderer für sich zu beanspruchen.

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