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Neue Ausgabe des GIGA Focus Lateinamerika:

Zwischen Selbstbestimmung und Marginalisierung

Zur Situation der indigenen Völker Lateinamerikas.

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07.09.2010

Peru

Justiz sucht veruntreute Gelder der Fujimori-Ära

Peru will die mehr als 300 Millionen US‐Dollar zurück, die unter Ex‐Präsident Alberto Fujimori (1990‐2000) veruntreut wurden. Ein neuer Sonderstaatsanwalt mit außerordentlichen Vollmachten steht nun vor der schwierigen Aufgabe, den Verbleib der Gelder zu klären und sie dem Staat wiederzubeschaffen.

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Projektvorstellung in Hamburg (07.09.)

Wasser für Panama und Bolivien

Hilfe zur Selbsthilfe von "Ingenieure ohne Grenzen".

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06.09.2010

Kolumbien

Land der verlassenen Kinder

37 Prozent der kolumbianischen Bevölkerung sind jünger als 18 Jahre. Rund 61.000 Minderjährige wurden im vergangenen Jahr von der staatlichen Fürsorge betreut und man schätzt, dass außerdem etwa 30.000 Kinder auf der Straße leben. Hinzu kommen zwischen 6.000 und 11.000 Jugendliche, die von bewaffneten Gruppen zwangsrekrutiert wurden.

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Radiotipp: Deutschlandfunk (12.09.)

Frida Kahlo - die Künstlerin als Poetin

Radio-Essay von Peter von Becker.

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18.02.2010

Deutschland

Deutschland bricht sein Entwicklungshilfe-Versprechen

Paris. Zahlreiche Entwicklungshilfe-Geberländer werden ihre Versprechen für mehr Entwicklungshilfe in diesem Jahr nicht einhalten. Zu diesem Schluss kommt die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in einem am Mittwoch in Paris vorgestellten Bericht. Auch große Geber wie Deutschland und Frankreich leisteten weniger Hilfe als 2004 beim G8-Gipfel in Gleneagles versprochen. So wird Afrika nach OECD-Angaben in diesem Jahr nur umgerechnet 8 Milliarden Euro mehr Hilfe erhalten, versprochen worden seien 2004 aber zusätzliche 16 Milliarden.

Allerdings erhielten die Entwicklungsländer 2010 Zuwendungen in Rekordhöhe. Die Entwicklungshilfe sei seit 2004 um 35 Prozent gestiegen. Laut Bericht versprachen 15 EU-Staaten und Mitglieder im OECD-Entwicklungshilfekomitee den Entwicklungsländern für 2010 etwa ein halbes Prozent ihres Nationaleinkommens. Deutschland werde das Versprechen mit 0,4 Prozent brechen, so der Bericht. Auch Frankreich, Österreich, Portugal, Griechenland und Italien lägen unter der angekündigten Summe. Schweden dagegen rangiert vor Luxemburg, Dänemark und den Niederlanden mit über einem Prozent des Nationaleinkommens an erster Stelle.

Die meisten anderen Geberländer hielten sich an ihre Zusagen, so die OECD. Die USA habe sich zu einer Verdoppelung der Hilfen für Afrika südlich der Sahara zwischen 2004 und 2010 verpflichtet, Kanada zwischen 2001 und 2010. Australien wolle 2,7 Milliarden Euro beisteuern, Neuseeland bis 2012 etwa 400 Millionen. Auch Norwegen und die Schweiz seien "auf einem guten Weg, ihre Versprechen einzuhalten". Insgesamt entsteht laut OECD-Berechnungen eine Lücke von etwa 14 Milliarden Euro.

Der Vorsitzende des OECD-Entwicklungshilfekomitees, Eckhard Deutscher, rief alle Staaten auf, ihre Versprechen einzuhalten. Als Folge sei ansonsten zu erwarten, dass auch andere Länder weniger zahlten als versprochen.

Quelle: kna

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