. .
03.02.2012

Brasilien

Minister für Städte zurückgetreten

Medien veröffentlichten Berichte über Korruption.

mehr dazu

03.02.2012

Kolumbien

Guerilla steigt ins Fleischgeschäft ein

Metzgereien klagen über Dumping-Preise.

mehr dazu

02.02.2012

Chile

"Wer studiert, sollte dafür zahlen"

Seit mehr als einem halben Jahr protestieren Chiles Studenten für eine Reform des Hochschulsystems. Padre Fernando Montes ist Rektor der Jesuitischen Universität Alberto Hurtado in Chile und spricht im Interview über die Problematik des chilenischen Bildungssystems.

mehr dazu

02.02.2012

Chile

"Die Universität wird als Geschäft betrieben"

Die Studentenproteste in Chile gehen in die zweite Runde. Nachdem im vergangenen Jahr monatelang mehr als 150.000 Studenten für eine Reform des Hochschulsystems demonstriert haben, reisen die drei Wortführer der Bewegung nun durch Europa. Dabei wird deutlich – es geht um mehr als eine Reformierung des Bildungssystems.

mehr dazu

02.02.2012

Argentinien

Regen lässt Bauern aufatmen

Folgen der Dürre gemindert.

mehr dazu

26.01.2010

Haiti

Radiosender nehmen Betrieb wieder auf

Logo Radio Métropole aus Haiti

Nach Beobachtung von Reporter ohne Grenzen (ROG) nehmen immer mehr Radiosender auf Haiti ihren Betrieb wieder auf. Der Hörfunk gehörte in dem Land bereits vor dem Erdbeben zu den wichtigsten Informationsmedien.

Das Team von "Radio Métropole", des führenden Radiosenders in Port-au-Prince, nahm seine Arbeit am vergangenen Montag langsam wieder auf. "Die meisten Mitarbeiter wurden bei dem Beben nicht verletzt, sind aber wie die übrige Bevölkerung davon betroffen", berichtet Gaby Saget, eine junge Reporterin des Senders, gegenüber ROG. "Radio Métropole" hatte den Sendebetrieb direkt nach dem Beben zunächst nur online aufgenommen, ebenso wie "Radio Kiskeya", ein weiterer beliebter Sender
in der Hauptstadt, der vor dem Beben ungefähr 50 Stationen betrieb.

"Signal FM", "Caraïbes FM" und der lokale Ableger desöffentlich-rechtlichen französischen Senders "RFI" waren die einzigen Stationen, denen es gelang, direkt nach dem Erdbeben wieder auf Sendung zu gehen. Doch dank der Hilfe von ausländischen Technikern und Medien, darunter "Radio France", sind eine Woche nach dem Beben bereits wieder 20 Stationen in Betrieb - darunter "Vision 2000", "Radio Lumière", "Radio Solidarité", "Mélodie FM", "Radio One", und "Radio Boukman", das aus Cité-Soleil sendet, dem größten Slum der Hauptstadt.

Dieser Erfolg wird überschattet von der Nachricht, dass mehrere andere lokale und freie Radiostationen wie "Radio TV Ginen", "Radio Soleil", "Radio Ibo" und "Tropic FM" vom Beben völlig zerstört wurden. Das staatliche Radio strahlt sein Programm zurzeit über das Sendezentrum des
staatlichen Fernsehens aus.

Die Senderäume der zwölf Radiostationen in der südwestlichen Stadt Petit-Goâve wurden nach derzeitigen Informationen von dem Beben nicht zerstört, jedoch wurde ihre technische Ausrüstung stark beschädigt.

Ungeachtet dessen sind einige Stationen auf Sendung. In Léogâne, einer Stadt nahe Port-au-Prince, können fünf von neun Radiosendern ihren Betrieb aufrecht erhalten, obwohl mehr als zwei Drittel der Gebäude bei dem Beben zerstört oder stark beschädigt wurden.

Auch andere Medien versuchen, mit den Folgen der Katastrophe umzugehen und die Bevölkerung sowie internationale Helfer mit Informationen zu versorgen. Obwohl das Büro von "Agence-France-Presse" in Trümmern liegt, hat die Agentur ihre Arbeit von einem neu gemieteten Standort aus wieder
aufgenommen. Die Niederlassungen der beiden größten Zeitungen der Hauptstadt, "Le Nouvelliste" und "Le Matin", wurden von dem Beben verschont. Doch derzeit können sie nicht gedruckt werden. Die Zeitung "Le Nouvelliste" veröffentlicht jedoch einige Nachrichten auf ihrer Website.

Weitere Informationen

Zur Internetseite von "Reporter ohne Grenzen"
www.reporter-ohne-grenzen.de
Facebook Share

zurück zur Übersicht