Damián Valencia ist 20 Jahre alt und Gründungsmitglied der ´Cascos Rosa´, der Rosahelme. Die Initiative-kämpft gegen Machismus und Gewalt gegen Frauen. "Wir wollen die Gleichheit der Geschlechter", sagt er. "Männer und Frauen sollten die gleichen Möglichkeiten und Rechte haben."
Spätestens seit der Argentinier Jorge Mario Bergoglio im Konklave 2005 zum stärksten Konkurrenten von Joseph Ratzinger wurde, wuchs das Medieninteresse am Kardinal von Buenos Aires. Mehrere Interviewbücher mit und über ihn kamen heraus - jetzt auch auf Deutsch.
Es gibt keine Trauer, keine Tränen: Jorge Rafael Videla ist tot. "Das Symbol der Diktatur ist gestorben", schrieb am 18. Mai die Tageszeitung "Clarin" und veröffentlichte noch einmal die letzten Bilder des Chefs der ehemaligen Militärdiktatur.
Es ist noch nicht schlimm - aber das wird es werden, warnt das peruanische "Observatorium für Landrechte". Bei zehn Prozent des landwirtschaftlich nutzbaren Landes der Küstenregion haben ausländische Anleger ihre Finger im Spiel. Freihandel und bilaterale Abkommen fördern den Ausverkauf.
Zur Halbzeit ihrer Tätigkeit verspricht Brasiliens Wahrheitskommission einen "überzeugenden Abschlussbericht". Zum Jahrestag der Einsetzung der sieben Kommissionsmitglieder am 16. Mai 2012 wehrt sich das Gremium gegen jüngst aufgekommene Kritik an seiner Arbeit. Roussef bat auch Bundespräsident Gauck bei seinem Besuch um Unterstützung im Aufklärungsprozess.
Seit mehr als zehn Jahren warten landlose Bauern vergeblich darauf, im Rahmen des staatlichen Landreformprogramms das Landgut Itacaiunas im Bezirk Marabá in ihren Besitz zu bringen. Nun wollen sie sich das Grundstück im Alleingang sichern.
Rund 6.000 Flüchtlinge, die meisten aus Haiti, sind bisher in die kleine Amazonasstadt über die nahe Grenze aus Bolivien und Peru gekommen. Neuerdings drängen sich auch Afrikaner in den überfüllten Notunterkünften. Nun will Brasiliens Regierung den Schlepperorganisationen das Handwerk legen.
In punkto Bildung lädt sich Paraguay eine gewaltige Hypothek auf die Schultern: Weniger als die Hälfte der 1999 eingeschulten Kind haben die Schule beendet. Wegen fehlender Infrastruktur oder Ressourcen können viele nicht zur Schule gehen, rund 21 Prozent der Kinder müssen obendrein noch arbeiten.
Die Lebenserwartung der Kubaner ist hoch. Auf der Karibikinsel werden Frauen im Durchschnitt 80, Männer 76 Jahre alt, während das Rentenalter bereits mit 60, bzw. 65 Jahren erreicht ist. Trotzdem weiter aktiv am gesellschaftlichen Leben teilnehmen, ist das Ziel der "jungen" Rentnerinnen.
Nora Padilla, eine der sechs diesjährigen Gewinner des renommierten Goldman-Umweltpreises, leitet den Verband der Müllrecycler von Bogotá (ARB). Ausgezeichnet wurden sie und ihre Organisation für ihren erfolgreichen Kampf um die Anerkennung der Müllsammler als städtische Dienstleister.