Ein für den 14. Mai anberaumtes Treffen zwischen Behördenvertretern, der Gemeinde Pucacuro und Vertretern der Firma Pluspetrol im Amazonasgebiet hat nicht stattgefunden, meldet die Agentur Servindi. Die Achuar müssen also weiter darauf warten, dass die Verschmutzung des WasserreservoirsAtiliano ernsthaft untersucht wird. 2006 stellten Gesundheitsbehörden bei den Bewohnern erhöhte Blei- und Kadmiumwerte im Blut fest.
An diesem Mittwoch führt Brasiliens Staatspräsidentin Dilma Rousseff die sieben Mitglieder der Wahrheitskommission offiziell ins Amt ein. Damit beginnt eine auf zwei Jahre angelegte Aufarbeitung von Menschenrechtsverbrechen aus der Zeit zwischen 1946 und 1988. Für ihre ausgewogene Kandidatenauswahl erntete Rousseff durchweg Lob.
In dieser Folge spricht Adveniat-Geschäftsführer Prälat Bernd Klaschka über den Papstbesuch in Kuba, wir sind im "Dorf der Witwen" in Nicaragua den Ursachen für das choronische Nierenversagen der Männer auf den Grund gegangen und haben eine Voudou-Ausstellung in Bremen besucht.
Nach nur vier Monaten im Amt ist Haitis Premierminister Gary Conille zurückgetreten und hat das Karibikland damit erneut in eine politische Krise gestürzt. Wie Diplomaten mitteilten, waren Differenzen zwischen Conille und Präsident Michel Martelly dafür ausschlaggebend.
Das Boomland Brasilien braucht dringend Facharbeiter. Nur sperrt es sich gegen Migranten aus Haiti. Ab sofort sollen von der Karibikinsel lediglich solche Bürger einreisen dürfen, die ein Arbeitsvisum vorlegen können. Das sorgt für eine Diskussion über eine Erneuerung des veralteten Ausländerrechts. Das Thema Immigration steht auch auf dem Programm, wenn Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff Mitte der Woche Haiti besucht.
Am 12. Januar ist es zwei Jahre her, dass Haiti von einem schweren Erbeben heimgesucht wurde. Der Wiederaufbau kommt noch immer nur schleppend voran. Wir haben in den letzten zwei Jahren regelmäßig über die Entwicklungen in Haiti berichtet und diese Nachrichten für Sie in einem Dossier zusammengefasst.
Mittlerweile ist es wieder ruhig geworden um Haiti - zu ruhig. Doch Immer noch hausen hunderttausende Menschen in improvisierten Zeltlagern. Für viele ist der letzte Ausweg die Flucht mit dem Boot. Die Ziele sind Jamaika, Kuba oder Miami. Dort - so hoffen die "Boatpeople" - gibt es Arbeit und eine Perspektive.
Mehr als 700 Haitianer sind derzeit in einer brasilianischen Kleinstadt an der Grenze zu Bolivien mitten in der Amazonasregion untergebracht. Hier leben sie unter prekären Bedingungen, aber mit der Unterstützung der einheimischen Bevölkerung.
In dieser Folge: Rituale und Mythen der Maya in Guatemala, wir erinnern an die Menschenrechtsaktivistin Sonia Pierre, im Interview erzählt der Kolumbianer Guillermo Peñalosa von der Verwandlung Bogotás und die DVD zum Film „Das Lied in mir“.
Der Präsident wirbt für ein eigenes Heer. Ob er dem Volk damit etwas Gutes tut, ist mehr als fraglich. Währenddessen hat die UNO eigene Pläne für ihre Blauhelm-Soldaten im Land.
Nach einer Reihe von Skandalen und inmitten des zähen Wiederaufbauprozesses sollen die UN-Blauhelmsoldaten auf Haiti reduziert werden. Doch es ist unklar, wie die Lücke aufgefüllt werden soll, da es noch keine gut funktionierende haitianische Polizei gibt.